News: Trailer zu SELLING ISOBEL – APARTMENT 407

Es gibt unzählige Filme mit dem Hinweis „Basiert auf einer wahren Geschichte“ oder „Beruht auf einer wahren Begebenheit“. Heutzutage werden diese Taglines meist verwendet um das Interesse der Zuschauer zu wecken. Oft wird man aber hinters Licht geführt.

Beim Film SELLING ISOBEL (US-Titel APARTMENT 407) wünscht man sich, er würde NICHT auf einer wahren Geschichte beruhen. Doch leider tut er das.
Die aus Schweden stammende Schauspielerin Frida Farrell hat mit Anfang 20 eine wirklich abscheuliche und grausame Tortur durchlebt. Sie wurde entführt und als Sexsklavin verkauft und missbraucht.

Im Jahr 2002 studierte das Model an der Royal Central School of Speech and Drama in London. Nach einer Shoppingtour wurde sie nachts von einem Mann angesprochen, der sie zu einem Fotoshooting einlud. Der Mann war freundlich und bedrängte sie nicht, sodass Frida zum Shooting ging, welches problemlos ablief. Als sie am nächsten Tag in seine Wohnung kam um sich die Fotos anzuschauen, war das das komplette Equipment weg und der Fotograf zeigt sein wahres Gesicht. Er schlug die Tür hinter ihr zu, schloss ab und bedrohte Frida mit einem Jagdmesser. Er befahl ihr Dessous anzuziehen und gab ihr ein Glas Milch, von dem Frida vermutete, dass es vergiftet war. Sie dachte sich, sie werde die Milch trinken um nicht miterleben zu müssen was als Nächstes passiert. In einem Interview erzählte Frida: „Ich wusste nicht, ob er nur ein verrückter Mann war der mich ermorden würde. Ober ob er mich vergewaltigen und schlagen würde, also trank ich einfach die Milch und dachte ‚Gott helfe mir‘.“
Frida wachte in einer anderen Wohnung auf und wurde in den nächsten drei Tagen von mindestens sechs Männer vergewaltigt. Sie flehte die Männer an ihr zu helfen, doch stattdessen wurde sie verprügelt. Ihr Entführer vergriff sich ebenfalls an ihr. Am dritten Tag verließ er die Wohnung, vergaß jedoch die Tür zu verriegeln. Frieda floh und und rannte. Sie rannte um ihr Leben.  Einige Tage später fasste sie den Mut und ging zur Polizei. Frida weiß bis heute nicht, ob ihr Entführer jemals gefasst wurde.
„Ich habe zehn Jahre lang nicht darüber gesprochen, weil ich immer noch Angst vor dem Mann hatte und weil es mir zu peinlich war. Ich dachte, die Leute würden mich verurteilen oder Mitleid mit mir haben und das will ich nicht. Weil ich kein Opfer bin. Ich bin eine Überlebende“, sagte Frida in einem Interview.

Jetzt, 16 Jahre nach dem schrecklichen Albtraum, hat Frida Farrell ihre Erfahrungen im Film SELLING ISOBEL / APARTMENT 407 verarbeitet.  Sie schrieb das Drehbuch, produzierte den Film und übernahm die Hauptrolle. SELLING ISOBEL / APARTMENT 407 soll nicht als Horror oder Thriller angesehen werden, sondern als ein Medium der Inspiration für Andere, um über ihr Trauma zu sprechen. „Es ist passiert, es ist nicht deine Schuld und es ist okay, darüber zu sprechen. Das ist der erste Schritt in der Heilung“, sagte die Schauspielerin.

Handlung: Isobel ist eine Mutter mit einem normalen Job. Sie lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter Olivia und ihrem Mann Mark zusammen. Eines Tages erhält sie von dem sehr charmanten Fotograf  Peter ein Angebot, dem nur wenige Leute widerstehen könnten. Er lädt Isobel zu einem professionellen, kommerziellen Fotoshooting ein. Isobel willigt ein. Eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird. Sie wird entführt und als Sexsklavin verkauft und missbraucht. Isobel kämpft um ihr Leben und hofft, ihre Familie wiederzusehen.

Zum Cast gehören u.a. Frida Farrell (CONTACT KILLERS, BEHIND YOUR EYES), Gabriel Olds (SURROGATES, OPEN HOUSE), Matthew Marsden (JOHN RAMBO, RESIDENT EVIL: EXTINCTION), Lew Temple (THE WALKING DEAD, THE DEVIL’S REJECTS), Amber Benson (BUFFY) und Alyson Stoner (STEP UP).

Der Film ist seit dem 6. November in den USA als VOD, DVD und Blu-ray erhältlich. Eine deutsche Veröffentlichung gibt es bisher leider nicht.

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