Review: CURSE OF CHUCKY (2013)

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Redaktion: 7

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6.2/10 (17)

Darsteller: Chantal Quesnelle, Fiona Dourif, Jordan Gavaris
Regie: Don Mancini
Drehbuch: Don Mancini
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Da ist er wieder: Die Barbiepuppe from Hell, der Teddy des Todes: Chucky!
Seit 2004 CHUCKY’S BABY erschien, wurde es ruhig um den kleinen Bösewicht. Zwischenzeitlich war von einem Remake die Sprache, bei den Gerüchten blieb es zunächst aber auch und stattdessen erleben wir nun den inzwischen 6. Teil der Filmreihe.

Als der an den Rollstuhl gefesselten Nica eine dem Zuschauer wohlbekannte Puppe geliefert wird, ist die junge Frau überrascht, denn weder war diese bestellt, noch lässt sich ein Absender ermitteln.
Es dauert nicht lange, bis Nicas Mutter auf tragische Weise ums Leben kommt und sich die Familie in dem alten Haus um Nica versammelt. Noch ahnen sie alle nicht, dass ihnen eine tödliche Nacht bevorsteht, in der sie gegen ein Spielzeug bestehen müssen.

Curse Of Chucky

Wie lange Chucky schon im Geschäft ist, sieht man daran, dass wieder Brad Dourif (HALLOWEEN, DER HERR DER RINGE) die Originalstimme des Scheusals übernimmt und diesmal gewissermaßen gegen die eigene Familie antreten muss. Nica wird nämlich von Dourifs erwachsener Tochter Fiona gespielt und die hat beim Entstehen des ersten Chucky-Films selbst noch mit Puppen gespielt.

Curse Of Chucky

Bahnbrechendes darf man bei einer 5. Fortsetzung wohl nicht erwarten und Chucky gehörte – anders als andere 80er Ikonen wie Freddy oder Jason – schon aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit nie zu den furchteinflößendsten Gestalten des Horrorfilms, trotzdem kommt CURSE OF CHUCKY zur Halloween-Zeit wie gerufen. Immerhin hat der Streifen alles, was man von einem leichten Gruselfilm erwarten kann:
ein Herrenhaus mit eingebautem nächtlichem Gewitter und knarrenden Türen, ein paar Schocks, ein paar kreative Kills und eine gesunde Portion Splatter.
(Dass der Film trotzdem eine ab 16-Freigabe von der FSK erhalten hat, spricht mal wieder für die Willkür dieser Institution.)

Hervorzuheben ist ein Giftanschlag des kleinen Monsters, bei dem wir zwar sehen, dass einer der Teller mit Rattengift versetzt wurde, aber lange nicht wissen, wer hier gleich den Löffel abgibt.

Curse Of Chucky

Jüngeren Fans, die Chucky erst kennenlernen, wird der Einstieg leicht gemacht. Vorkenntnisse sind erst im finalen Akt angebracht, wenn die Vorgeschichte um den Serienmörder Charles Lee Ray erzählt wird und sich andere Verbindungen zu früheren Filmen auftun.

Auch technisch schafft man den Spagat zwischen alt und neu. Sicher bewegt sich der Killer 2013 anders als 1987, ist aber nicht auf Teufel komm raus auf modern getrimmt. Die Wurzeln werden geachtet, dass die Uhr sich weitergedreht hat, aber nicht verleugnet.
Autor und Regisseur ist übrigens Don Mancini, der bislang die Drehbücher für alle Chucky-Filme schrieb und schon bei CHUCKYS BABY Regie führte.

Fazit: Kurzweiliger Spaß, den man zur Halloween-Party in Reichweite haben sollte.

 

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