Review: HOLLOW CREEK (2016)

BEWERTUNGEN:
Redaktion: 2.5

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2.6/10 (28)

Darsteller: Steve Daron, Guisela Moro, Burt Reynolds
Regie: Guisela Moro
Drehbuch: Guisela Moro
Land:
Genre: ,

Der Ausflug von Autor Blake Blackman und seiner Geliebten Angelica verläuft nicht nach Plan. Angelicas Hund verschwindet im Wald, dann erfährt sie auch noch vom Dorfarzt, dass sie schwanger ist. Blake leidet an einer Schreibblockade und dann gibt es da noch eine Geistererscheinung im Haus.
Doch die Ereignisse überschlagen sich erst, als Angelica ebenfalls verschwindet und Blake plötzlich als Verdächtiger dasteht.hollow-creek-geist
Manchmal muss man die Zeichen einfach zu deuten wissen. Dass Tiberius Film mal wieder ein Cover präsentiert, das auf plakative Nacktheit setzt, an THE UNBORN erinnert, sonst aber wenig mit dem Film zu tun hat, ist ein erster Hinweis.
Wenn beim Schauen hin und wieder die Disc aussetzt, dafür spontane Müdigkeit und Magengrummeln einsetzen, mag man das Zufall oder schlechtes Omen nennen, sollte in diesem Fall aber seinen Instinkten trauen.

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Zunächst lässt es HOLLOW CREEK ruhig angehen und stellt uns die beiden Hauptpersonen etwas vor, legt dann aber überraschend schnell fest, dass Paranormales im Spiel ist, nimmt das Tempo wieder raus, wird zum Entführungsfilm, greift viel Persönliches auf und tut sich immer schwer ein Timing zu finden.

Über fast zwei Stunden wird eine Story ausgerollt, die man auf den ersten Blick als „vielseitig“ beschreiben könnte und die sich anfühlt als beruhe sie auf einer Romanvorlage, die aber nicht nur inhaltliche Schwächen hat (sprich: wirr ist), sondern den Zuschauer auch kaum fesselt (sprich: stinklangweilig ist). Ich hatte auch den Eindruck, dass sich HOLLOW CREEK gerne in der Nähe von Stephen King – Geschichten sieht und das nicht nur wegen Stadt namens Castle Rock, die King Fans geläufig sein dürfte.hollow-creek-guisela

Glaubt man anfangs noch, es wenigstens mit einem gemütlichen TV-Movie im Stile der 90er zu tun zu haben, werden die Argumente für HOLLOW CREEK schnell weniger.
Dazu kommen handwerkliche Defizite. Die Beleuchtung und Kameraführung zeigen schnell an, dass wir uns auf TV-Niveau bewegen und dass Guisela Moro meint sie sei dafür geschaffen das Buch zu schreiben, als Produzentin aufzutreten, Regie zu führen und die weibliche Hauptrolle zu übernehmen, spricht eigentlich für sich.
So sehr ich mich freue, wenn es sich Frauen auf dem Regiestuhl bequem machen, die Dame wirkt überfordert.burt-reynolds-hollow-creek

Immerhin, der schauspielerische Teil geht ansatzweise in Ordnung.
Warum Legende Burt Reynolds sich diesen Stuss antut, weiß aber trotzdem wohl nur er selbst. Seine Rolle ist übrigens klein, sein Name auf dem Cover daher also reines Namedropping.

Fazit: HOLLOW CREEK braucht kein Mensch.

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