Review: NAVY SEALS VS. ZOMBIES (2015)

BEWERTUNGEN:
Redaktion: 3.5

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2/10 (8)

Darsteller: Ed Quinn, Michael Dudikoff, Rick Fox
Regie: Stanton Barrett
Drehbuch: Matthew Carpenter
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Zu seligen VHS-Zeiten gab es verschiedene Action-Stars: Schwarzenegger und Stallone waren in der 1. Liga, in der zweiten Liga konnte man sich Van Damme, Steven Seagal und Chuck Norris ansehen und eine Klasse darunter spielte Michael Dudikoff. Um den wurde es im letzten Jahrzehnt endgültig ruhig, bevor er sich mit einer Minirolle in OLYMPUS HAS FALLEN nochmal zeigte. Inzwischen ist Dudikoff wieder da wo er hingehört, im B-Film.
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Als der Vize-Präsident der USA während eines Zombie-Ausbruchs in Baton Rouge festhängt, gibt es nur eine Möglichkeit. Die Navy Seals müssen anrücken, ihn rausboxen und bei dieser Gelegenheit auch gleich das Gegenmittel finden.

Das muss als Inhaltsangabe reichen. Wer Filme wie diesen liebt, interessiert sich nicht für viele Buchstaben. NAVY SEALS VS. ZOMBIES enthält massig Action und auch wenn Dudikoff nicht mehr selbst eingreift, sondern als Vorgesetzter der Seals im Headquarter die Fäden in der Hand hält, passt er perfekt in diesen Streifen, wo die Dinge nicht ganz akkurat wirken.
navy seals zombies
Die Elitesoldaten haben ein paar Pfund zu viel auf den Rippen, gruseln sich im Dunkeln, entscheiden selbst, wer bei ihnen mitmachen darf und das kann man auch noch, wenn man gerade Scheiße gebaut hat. Klingt also eher wie Call Of Duty mit den Kumpels zocken als echter Kriegseinsatz.

In aller Fairness muss man aber sagen, dass NAVY SEALS VS. ZOMBIES trotz des vielversprechenden Titels kein reines Trashgeschwür der Marke SHARKNADO geworden ist, sondern erträgliche Effekte zeigt.
Während man nie Gefahr läuft den Film mit WORLD WAR Z zu verwechseln, dürfte der (trotz eigener Schwächen) Vorbild gewesen sein. Dafür bürgen dicke Knarren, schnelle Zombies und wenig Luft zum Durchatmen…obendrauf gibt es reichlich Pathos.
navyseals vs. zombies
Technisch mag der Film besser sein als erwartet, er ist aber auch seelenlos. Dass sich einer der Seals – der unerfahrene Frischling – als Sympathieträger anbietet, geht im Dauerfeuer unter, das Leben und Sterben aller anderen ist ohnehin Nebensache. Leider drängen sich auch keine Handlungsstränge auf, die über die Grundstory hinausgehen. Weswegen man nonstop von A nach B hetzt und einen Hubschrauber sucht, den man nicht suchen müsste, wenn der Hubschrauber, der unsere Elitesoldaten absetzte, einfach 5 Minuten gewartet hätte.

Fazit: Regisseur Stanton Barrett war in über 180 Filmen Stuntman. Dies ist sein erster Regieeinsatz. Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

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