Review: #SCREAMERS (2016)

screamers cover
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 3.5

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3/10 (1)

Darsteller: Tom Malloy, Chris Bannow, Griffin Matthews
Regie: Dean Matthew Ronalds
Drehbuch: Dean Matthew Ronalds, Tom Malloy
Länge: 79 min
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 01. August 2019 (Heimkino)
Verleih/ Vertrieb: Tiberius
FSK: ab 16

Die Älteren werden sich erinnern.
Ein Auto fährt eine malerische Landschaft entlang, es spielt verträumte Musik und plötzlich springt ein hässliches Wesen mit einem lauten Schrei ins Bild… der Werbespot dürfte vor der Jahrtausendwende entstanden sein, einer Zeit, als das Wort Jumpscare in Deutschland noch unbekannt war.
Effektiv war das Ganze dennoch und offenbar dachte sich 2 Jahrzehnte später jemand, dass man aus 20 Sekunden einen Spielfilm mit 80 Minuten entwickeln könnte.

#screamers
Story:
In einer kleinen amerikanischen Softwarefirma zeigen sich die Kollegen sogenannte „Screamer“-Videos; kleine Clips, mit schockierendem Ende. Daraus entsteht der Gedanke, aus den Spots ein Geschäft zu machen. Der Kontakt mit den Machern ist schnell hergestellt, auch wenn diese offenbar seltsam sind und sich Fragen auftun. Trotzdem fährt die Truppe nach England, um den vermeintlichen Deal abzuwickeln….

Dass es nicht reichen würde ein paar Spaß-Videos in Spielfilmlänge zu zeigen, muss auch den hauptverantwortlichen Tom Malloy (Buch, Darsteller) und Dean Matthew Ronalds (Regie, Buch) klar gewesen sein, weswegen man eine mysteriöse Geschichte um eine Frau spinnt, die auf einem der Videos zu sehen ist. Die telefoniert zwar immer wieder mit dem Team, soll aber vor Jahren verschwunden sein und scheint sich vor jemanden zu fürchten. Etwas Jack the Ripper – Historie findet sich ebenfalls.#screamers review

Das klingt zwar alles unheimlich, aber auch so unlogisch wie das eigenwillige Geschäftsmodell…oder die Entscheidungen der Protagonisten…oder Programmiererin Abbi, die wirklich nicht aussieht, wie eine Programmiererin.

#SCREAMERS ist ein Low Budget – Streifen, was man nicht nur an der Doppelbesetzung von Regisseur und Autor erahnen kann, sondern auch weil (hust) authentisch im Found Footage – Stil gedreht wurde, was auch bei einem Film, der 2016 entstand mehr von fehlendem Geld als vorhandener Kreativität zeugt. Außerdem fragt man sich einmal mehr, was die Musik soll, wenn man doch so echt wirken will.
Billig wirkt dann übrigens auch die deutsche Synchro (je nach Person). screamers

All das wäre nicht mal ein größeres Problem, wenn #SCREAMERS spannend wäre. Ist er aber nicht.
Ja, man wird sich aufgrund der kurzen Schrei-Sequenzen erschrecken, aber das kann man auch ohne die Rahmenhandlung haben.

Fazit: Etwas Mystery, einige Jumpscares, viel Leerlauf

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