Review: STAGE FRIGHT (2014)

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Redaktion: 2

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6.8/10 (20)

Darsteller: Allie MacDonald, Meat Loaf, Minnie Driver, Douglas Smith
Regie: Jerome Salbe
Drehbuch: Jerome Salbe, Eli Batalion
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Gleich zu Beginn sei gesagt: Dieser Film hat nichts mit dem gleichnamigen STAGE FRIGHT von 1987 zu tun. Während dort Slasher mit Giallo-Elementen kombiniert wurden, handelt es sich hier eher um eine Mischung aus Slasher und High School Musical.

Stage Fright

Am Broadway wird eine aufsteigende Musicaldarstellerin nach einer Erstaufführung hinter der Bühne ermordet. 10 Jahre nach der Ermordung ihrer Mutter, arbeiten die Zwillinge Camilla und Buddy in dem Musical-Camp eines ehemaligen Unterstützers (Meat Loaf) ihrer Mutter. Als in dem Camp das Stück „Haunting of the Opera“ (ja es ist eine Anlehnung an das Phantom der Oper), das selbe Stück in dem ihre Mutter schon die Hauptrolle hatte, wiederaufgeführt werden soll, fühlt sich Camilla dazu berufen die Rolle ihrer Mutter einzunehmen.Stage-Fright

 

Man ahnt, dass es nicht allein bei der selben Rolle in Bezug auf das Musical bleiben wird. Kurz vor der Aufführung stirbt der Regisseur des Stücks, was aber als Unfall verbucht wird. Nachdem alle einmal The Show Must Go On gesungen haben, wird das Stück also trotzdem aufgeführt. Ja, es wird gesungen und nicht nur einmal sondern die meiste Zeit über.stage fright

 

Ob man Musicals nun mag oder nicht, hier werden die (Gehör-)Nerven durch schlechte Musik und Witze über Schwulen-Klischees enorm strapaziert. Man wünscht sich die ersten Toten förmlich herbei, muss bis dahin aber eine ganze Zeit warten, um dann stark enttäuscht zu werden. Der Killer ist genauso unsympathisch wie die schräg singenden Camp-Kids und der Film wirkt mit seinen 88 min. viel zu lang für seinen Inhalt. Somit können wir ihn nicht mal als Partyfilm an Halloween nach ein paar Bier empfehlen.

Fazit: Geht lieber in das richtige Phantom der Oper als euch diesen Film anzusehen.

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