Review: THE HOLE (2011)

BEWERTUNGEN:
Redaktion: 6.5

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8/10 (12)

Darsteller: Chris Massoglia, Haley Bennett, Nathan Gamble
Regie: Joe Dante
Drehbuch: Mark L. Smith
Land:
Genre: ,

Neues Haus, neue Stadt! Um den Schatten der Vergangenheit zu entkommen, verschlägt es Dane (Chris Massoglia), seinen kleinen Bruder Lucas (Nathan Gamble) und ihre Mutter ins beschauliche Bensenville.

Nicht der erste Gruselfilm, der so oder so ähnlich beginnt. Vor allem, wenn die Kids dann auch noch eine Falltür im Keller finden unter der sich ein scheinbar bodenloses Loch befindet. Als die beiden Jungs zusammen mit der hübschen Nachbarin Julie (Haley Bennett) dort unten ins nicht enden wollende Schwarz starren, ist ihnen noch nicht klar, welch Böses sie entfesselt haben.

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Erst wird der kleine Lucas von einer Harlekinspuppe malträtiert, dann fängt Julie an ein kleines sonderbares Mädchen zu sehen und auch Dane geschehen immer wieder seltsame Dinge. Die Ängste der Kinder beginnen sich zu manifestieren. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich der Dunkelheit des Loches zu stellen.

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In einer Szene sieht man Haley ein Buch lesen, auf dem steht, „all hope abandon, ye who enter in (Ihr, die Ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren)“. Kenner wissen, es handelt sich um „La Divina Commedia (Die Göttliche Komödie)“.
Von wem? Natürlich von Dante! Offensichtlich stand der berühmte Gang durch die Hölle hin zum Paradies Pate für diesen Film seines Namensvetters.

Dass wir es mit einem Gruselfilm zu tun haben, der uns in früheren Jahren das Fürchten gelehrt hat, erkennt man unter anderem daran, dass der Film fast komplett ohne Blutvergießen auskommt. Nostalgiker werden also auf ihre Kosten kommen, auch wenn nicht gerade viel Neues zu erwarten ist.

Die jungen Darsteller spielen ihre Rollen recht ambitioniert, wobei gerade Nathan Gamble (DER NEBEL, THE DARK KNIGHT) anzusehen ist, dass die nicht seine ersten Leinwanderfahrungen sind.
Die Nebenrollen sind mit Teri Polo (MEINE BRAUT-FILME, DAS GEISTERHAUS), als verängstigte Mutter und Bruce Dern als Prophet of Doom (mit dem passenden Namen Creepy Carl) ansprechend besetzt.

Fazit: ein netter Dante-Grusel ohne Innovationen

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