Review: THE NIGHT WATCHMEN (2016)

BEWERTUNGEN:
Redaktion: 6.5

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5.8/10 (52)

Darsteller: Ken Arnold, Dan DeLuca, Kevin Jiggetts
Regie: Mitchell Altieri
Drehbuch: Dan DeLuca, Jamie Nash, Ken Arnold
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Nachdem Clowns in den letzten Jahren sowieso schon häufiger Film und Fernsehen unsicher machten (STITCHES, AMERICAN HORROR STORY, CLOWN, Donald Trump), ist 2017 mit einer regelrechten Pappnasen-Mania zu rechnen, denn im Herbst kehrt Stephen Kings ES auf die große Bühne zurück.
Bis dahin gilt es aber noch etwas Zeit zu überbrücken und und dafür kommt THE NIGHT WATCHMEN gerade recht.
Denn was ist noch widerlicher als Clowns? Richtig, Zombie-Vampir-Clowns.

Mit denen bekommt es eine Gruppe Nachtwächter eines Zeitungsverlags zu tun, die eigentlich nichts anderes wollten, als eine ruhige Schicht zu verleben und den neuen Kollegen einzuarbeiten.
Doch just in jener Nacht landet versehentlich der Sarg des kürzlich in Rumänien verstorbenen Clowns Blimpo in der Halle und dem untoten Blimpo ist gar nicht nach Späßen zumute.

Blimpo vielleicht nicht, aber den Machern des Films.
Regisseur Mitchell Altieri war nach seinen bisherigen Arbeiten an THE HAMILTONS, HOLY GHOST PEOPLE oder THE VIOLENT KIND nicht gerade für humoristische Einlagen bekannt, liefert hier eine oldschoolige Splatter-Komödie.

In einer Sache bleibt sich Altieri aber treu: er dreht Low Budget – Filme. Bei THE NIGHT WATCHMEN fällt das rasch durch die schlechte Ausleuchtung ins Auge und lässt eingangs mit dem Schlimmsten rechnen, gibt dann aber Entwarnung.
Sicher, dies ist kein Film für die Ewigkeit und obwohl er auf den Fantasy Filmfest White Nights lief, nicht einmal ein typischer Festivalfilm mit Anspruch, aber dafür ungezwungene Unterhaltung.
Vor allem Freunde 80er-Jahre-Horrors werden bedient, nicht nur wegen der entspannten Herangehensweise,  sondern auch aufgrund der handgemachten Effekte.

Wenn man weiß, dass die Vampire furzen, wenn sie getötet werden, weiß man aber auch, was einen ungefähr erwartet und nicht jeder Gag sitzt. Gemäß des Mottos „viel hilft viel“ werden aber einfach eine Vielzahl von Kalauern ins Publikum geschossen und so findet sich doch für fast jeden Geschmack was.

Mindestens muss man dem Film aber zugute halten, dass über die 80 Minuten Spielzeit keine Langeweile aufkommt, obwohl der größte Teil der Handlung im Verlagsgebäude spielt und (natürlich) nicht mit komplexer Handlung zu rechnen ist. Auch die Charaktere der Nachtwächter sind allesamt oberflächliche Losertypen, die aber nichtsdestotrotz sympathisch rüberkommen.

Empfehlung: mindestens 5 Freunde einladen, Bier auf (besser mehr als eins), THE NIGHT WATCHMEN sehen!

 

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