Review: HAPPY DEATHDAY 2U

happy deathday 2u

  In HAPPY DEATHDAY wachte Schülerin Tree nicht nur jeden Morgen mit einem Kater auf, sondern wurde auch tagtäglich von einem maskierten Killer getötet. Der Film war nicht nur kurzweilig und kommerziell erfolgreich und daher ist eine Fortsetzung keine allzu große Überraschung. Anders als bei vielen anderen Sequels empfiehlt es sich tatsächlich Teil 1 zu [Weiterlesen…]

Review: THE HOUSE THAT JACK BUILT (2018)

the house that jack built

Wenn Enfant Terrible Lars von Trier, der selbst aus dem Familiendrama ANTICHRIST eine knallharte Genitalverstümmelung machte, einen Film über einen Serienmörder dreht, zieht man sich besser die Gummistiefel an, denn es ist davon auszugehen, dass man zum Filmende in Eingeweiden und Blut watet. Klar ist aber auch, dass Triers Ansprüche höher liegen als eine pure [Weiterlesen…]

Review: DAVE MADE A MAZE (2017)

dave made a maze

Habt ihr in eurer Kindheit auch gerne Festungen aus Pappkartons gebaut? Falls eure Antwort lautet: „Kindheit? Meinst du damit letzte Woche?“ ist DAVE MADE A MAZE euer Film. Story: Dave ist Künstler, aber achtbare Erfolge konnte der 30jährige bisher nicht erschaffen. Also baut er aus Langeweile ein Fort aus Kartons im Wohnzimmer und verirrt sich [Weiterlesen…]

Review: THE WILD BOYS (2017)

the wild boys

Wenn dir die Augen schmerzen und das Gehirn krampft, weißt du, dass Drop Out Cinema einen neuen Film durch deutsche Kinosäle jagt. Wir haben an dieser Stelle schon MANDY, NOVEMBER und einige andere Hirnficker der Reihe vorgestellt und THE WILD BOYS schlägt natürlich in die gleiche Kerbe. Story: Anfang des 20. Jahrhunderts begehen 5 Teenager [Weiterlesen…]

Review: ONE CUT OF THE DEAD (2017)

  Die Stichwörter Japan, Horror und Komödie lösen vielleicht bei Hardcore-Fernost-Fans noch warme Gefühle aus, zu oft versagte diese Kombination aber. Massives Overacting, überdrehtes Auftreten und infantiler Kaka-Humor muss man mögen…oder nicht. Zu Beginn von ONE CUT OF THE DEAD scheint zunächst auch wenig neues geboten, geschweige denn in guter Qualität, immerhin liefert der Film [Weiterlesen…]

Review: CONTROLLED – BEWAHREN SIE RUHE (2018)

Weihnachten. Der Zeitpunkt, an dem sich auch die zerstrittensten Familien zusammen an den reich gedeckten Tisch setzen und die Konflikte beiseite zu schieben – häufig mit mäßigem Erfolg. Genau hier setzt der zweite Spielfilm von Regisseur Johnny Kevorkian an. Was wie ein Kammerspiel mit dysfunktionaler Familie beginnt, endet komplett anders als erwartet. Aber macht das [Weiterlesen…]

Review: IN DARKNESS (2018)

In den letzten Jahren kamen bereits einige Filme raus, in denen Menschen mit Behinderungen eine große Rolle spielen. DON‘T BREATHE (2016), STILL (2016) oder A QUIET PLACE (2018) sind hierfür beispielhaft. Und auch IN DARKNESS hat eine Protagonistin mit körperlicher Einschränkung. Der Film ist in Zusammenarbeit von Natalie Dormer (THE FOREST, GAME OF THRONES) und [Weiterlesen…]

Review: UNDER THE SILVER LAKE (2018)

  Als Regisseur David Robert Mitchell vor ein paar Jahren IT FOLLOWS veröffentlichte, sorgte der Neo-Slasher für gespaltene Meinungen. Nicht jedem gefiel die Mischung aus John Carpenter – Hommage und modern-zeitlosen Elementen, wohingegen Fans nicht nur viel zu entdecken hatten, sondern auch einen „Bösewicht“ vorfanden, den es so bislang nicht gab. UNDER THE SILVER LAKE [Weiterlesen…]

Review: SUSPIRIA (2018)

suspiria

  Wir können uns wohl darauf einigen, dass Dario Argentos SUSPIRIA aus dem Jahr 1977 ein Genreklassiker ist. Wir können uns vermutlich auch darauf einigen, dass ein Remake nur dann Sinn macht, wenn man die Geschichte entweder in die Moderne projiziert oder genügend ändert, um eine eigene Geschichte zu erzählen. Regisseur Luca Guadagnino ist  großer [Weiterlesen…]

Review: CLIMAX (2018)

climax gaspar noe

Über Gaspar Noé weiß man eines: der Mann hat seine Trademarks, aber er ist unberechenbar. Da CLIMAX dieser Linie folgt, könnte man fast von einem Erfolgsrezept sprechen, nur dass Noé nicht nach Kochbuch filmt, sondern seine Filme individuell abschmeckt. Story: Eine Gruppe Tänzerinnen und Tänzer kommt in einer abgelegenen Location zum Proben zusammen. Das Fachliche [Weiterlesen…]

Review: LUZ (2018)

Seit einiger Zeit steht Drop Out Cinema für anspruchsvolle oder ungewöhnliche Filme, die einen beschränkten Kinostart erhalten. Letztes Jahr waren es z.B. MANDY, NOVEMBER, THE ENDLESS, nun ist es LUZ. Dass dieser Film nicht nur mehr Fragen stellt, als er bereit ist zu beantworten, sondern auch noch aus Deutschland stammt, wird rasch Zweifler herbeirufen, aber [Weiterlesen…]

Review: ELIZABETH HARVEST (2018)

Im dunklen Märchen BLAUBART von Chares Perrault heiratet ein älterer, wohlhabender Mann eine junge Frau. Als er kurz nach der Hochzeit auf Geschäftsreise muss, erklärt er seiner Gattin, dass sie einen bestimmten Raum des Hauses nicht betreten darf. Doch die Neugier siegt und die Dame entdeckt in dem Zimmer, dass ihr Mann ein Mörder ist. [Weiterlesen…]

Review: BLACK MIRROR: BANDERSNATCH (2018)

  Es ist wohl nicht ganz verkehrt, wenn man Streamingdienste als modernes Fernsehen bezeichnet. Inzwischen scheint Netflix aber auch in der Zukunft angekommen…und das mit einem Film, der 1984 spielt. Story: Der Spieleentwickler Stefan Butler wird von einer Softwarefirma damit beauftragt einen komplexen Fantasyroman als Computerspiel zu adaptieren. Was für den jungen Mann wie eine [Weiterlesen…]

Review: SCHNEEFLÖCKCHEN (2017)

Manche Filme beschreibt man mit zwei Sätzen, für SCHNEEFLÖCKCHEN reicht dieses komplette Review aber nicht aus. Das sollte euch nicht davon abhalten, weiterzulesen und einen groben Eindruck zu gewinnen, am Ende wird aber die komplette Sichtung nötig werden, um dieses ungewöhnliche Werk in Gänze zu erfassen. In einem Berlin der nicht allzu entfernten Zukunft finden [Weiterlesen…]

Review: NOVEMBER (2017)

Achtung, NOVEMBER ist nicht für jedermann! Ehrlich gesagt ist der Film wohl für die wenigsten Menschen. Wir reden hier über eine Literaturverfilmung (!) aus Estland (!!) in Schwarzweiß (!!!) mit Untertiteln (!!!!). Ja, NOVEMBER hat Arthouse in großen Lettern auf der Stirn stehen und wenn euch das nicht abschreckt, tretet näher. In einem kleinen Dorf [Weiterlesen…]

Review: MANDY (2018)

  Heilige Scheiße, was war das? Zitiert uns gerne, wenn ihr selbst MANDY gesehen habt und egal ob ihr den Film liebt oder hasst (beides sind hervorragende Optionen), vermutlich werdet ihr euch ähnlich ausdrücken. Denn das was Nicolas Cage, der die letzten Jahre wirklich nicht immer auf der Höhe war, bzw. Regisseur Panos Cosmatos‘ kompletter [Weiterlesen…]

Review: GHOST STORIES (2017)

Parapsychologie-Professor Goodman verdient seinen Lebensunterhalt damit Scharlatane, Spuk und Mysterien aufzudecken. Da platzt der Profi, der seine eigene TV-Sendung betreibt, schon mal in die Show eines Schwindlers, der vorgibt mit den Toten zu reden und steht auch allen weiteren vermeintlich paranormalen Ereignissen naturgemäß skeptisch gegenüber. Als Goodman seinem Vorbild Charles Cameron begegnet, der einst genau [Weiterlesen…]

Review: THE ENDLESS (2017)

  Justin Benson und Aaron Moorhead machen „andere“ Filme. Für ihr Debüt RESOLUTION erhielten sie viel Lob, ließen sich aber nur schwer in den üblichen Genreschubladen einordnen, das Zweitwerk SPRING war vielleicht straighter, aber dennoch unkonventionell. Mit diesen Gewohnheiten brechen die beiden Filmemacher, die hier neben Regie, Buch, Produktion und Schnitt auch noch die Hauptrollen [Weiterlesen…]

Review: TABULA RASA (Serie) (2017)

TV-Serien gibt es seit es Fernsehen gibt, aber durch Netflix und Co. scheint alle paar Tage eine neue Reihe auf den Markt zu kommen. Serienfans freut das natürlich, aber ein Problem ist dabei nicht zu übersehen. Wer 12, 16 oder 20 Folgen pro Staffel zeigen will, muss entsprechend viel Material drehen (vor allem wenn dann [Weiterlesen…]

Review: AMERICAN PSYCHO (2000)

  Dass Filme auf dem Index landen, passiert relativ häufig. Büchern widerfährt dieses Schicksal weit seltener und dass Bret Easton Ellis‘ Roman AMERICAN PSYCHO Mitte der 90er für einige Zeit auf der (un-)rühmlichen Liste landete, sagt also einiges über den Inhalt aus. Der Verfilmung ist zwar in punkto Gewaltdarstellung weniger extrem ausgefallen, vereinbart aber Brutalität, [Weiterlesen…]