Review: 247°F (2011)

 

 
Overview
 

Darsteller: Scout Taylor-Compton, Christina Ulloa, Travis Van Winkle
 
Regie: Levan Bakhia, Beka Jguburia
 
Drehbuch: Levan Bakhia, Beka Jguburia
 
Länge: 84 min
 
Veröffentlichung: 2013
 
Verleih/Vertrieb: Great Movies
 
Genre:
 
Land:
 
Bewertung
4.5
4.5/ 10


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Posted 20. Mai 2017 by

247° F ist nicht mehr neu, aber irgendwann muss jeder mal ran und nun ist es für diesen Sauna-Horror aus 2011 so weit.

Das Besondere: es handelt sich um eine US-Georgische-Koproduktion, die auch in Georgien gedreht wurde. Die Hauptdarsteller sind allerdings Amerikaner und der Film ist gleichzeitig eine Re-Union der Hauptdarsteller aus Rob Zombies HALLOWEEN-Filmen, nämlich Tyler Mane (der Michael Myers spielte) und Scout Taylor-Campton (Laurie Strode).
Die beiden, soviel sei verraten, versuchen diesmal nicht sich gegenseitig umzubringen und der hünenhafte Mane spielt hier einen gutmütigen Stirnglatzenträger, der zwar da ist, aber nicht wirklich benötigt worden wäre.

Im Mittelpunkt stehen nämlich vier junge Menschen, die bei einem Ausflug aufs Land die schicke Sauna ihrer Unterkunft nutzen wollen und dank einer Verkettung unglücklicher Umstände plötzlich darin gefangen sind.

Eine ähnliche Ausgangslage wie OPEN WATER, BURIED und FROZEN, die klassische Inselsituation und wie bei all diesen Filmen, fällt es dem Zuschauer leicht sich mit der Situation zu identifizieren.
Dem Drehbuchautor fällt es allerdings häufig schwer die Ereignisse, die sich zwischen einer kleinen Personengruppe ohne viel Bewegungsspielraum zutragen, auf Spielfilmlänge zu bringen.

247°F, was für die Temperatur in Fahrenheit steht (umgerechnet etwa 120° Celsius), wurde von realen Ereignissen inspiriert, die den Filmemachern widerfuhren. Auch wenn die Situation sicher unangenehm war, kamen sie mit einem blauen Auge davon, während im Film natürlich mehr Dramatik geboten werden muss.

Das ist dann auch das größte Manko, denn die Protagonisten können in etwa so viel tun, wie man in einer Sauna tun kann: sitzen, schwitzen und warten.
Behelfsweise werden zwar die üblichen zwischenmenschlichen und persönlichen Konflikte eingeführt, aber gerade die nerven schnell und Scout Taylor-Compton, die schon für HALLOWEEN Kritik einstecken musste, beweist erneut, dass sie nicht die talentierteste Schauspielerin ist.
Allerdings glänzen auch die Kollegen eher durch Bauchmuskeln und Bikini-Figur als großes Acting.
Ansonsten gibt’s mal wieder viel Gerede übers Vögeln, während man gleichzeitig prüde genug ist mit Kleidung in die Sauna zu gehen.

Natürlich wird auch versucht zu entkommen, die Temperatur zu senken, die Technik zu manipulieren usw, das ist aber selten Mehr als ein Aufbäumen gegen das Nichts und am Ende bleibt eine gute Ausgangslage, aus der wenig gemacht wurde.

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