Review: ABBATTOIR (2016)

 

 
Overview
 

Darsteller: Jessica Lowndes, Joe Anderson, Lin Shaye
 
Regie: Darren Lynn Bousman
 
Drehbuch: Christopher Monfette
 
Länge: 95 min
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 06. Oktober 2016 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Constantin
 
Genre: , ,
 
Bewertung
6.0
6.0/ 10


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Posted 12. Oktober 2016 by

ABBATTOIR, das bedeutet so viel wie Schlachthof und wer weiß, was Metzgermeister Darren Lynn Bousman (MOTHER’S DAY, SAW 2-4) so in der Vergangenheit trieb, wird über den Titel wenig verwundert sein. Aber Bousmans jüngere Karriere deutete mit THE BARRENS oder 11-11-11 schon an, dass er auch anders kann und ABBATTOIR ist eine gute Mischung aus allem.

Als die Familie ihrer Schwester brutal ermordet wird, ist Journalistin Julia natürlich geschockt. Allerdings auch von der Tatsache, dass jemand das Haus der Familie nach wenigen Tagen kauft und den Raum in dem sich das Blutbad ereignete, komplett entfernt.
Mit Hilfe von Polizist und Freund Grady findet sie heraus, dass dies kein Einzelfall ist und die Spur führt die beiden in eine kleine Stadt namens New English, wo ein mysteriöser Wanderprediger eine ungewöhnliche Sammlung angehäuft hat.abbattoir-2

Nicht nur der Titel des Films mag verwirren, auch die ersten Minuten, die in Film Noir Optik erscheinen und Hauptdarstellerin Jessica Lowndes (ALTITUDE, MOLLY HARTLEY) mit überroten Lippen und Co-Star Joe Anderson (THE GREY, THE CRAZIES) mit Hut und Lederjacke (es fehlt nur die Peitsche) zeigen.
Auch wenn sich dieser erste Eindruck verwischt, bleibt ABBATOIR ein Stück weit eine Detektivgeschichte mit einer ungewöhnlichen und neuartigen Ausgangslage.

Horrorfans kommen trotzdem jederzeit auf ihre Kosten, wenn in Rückblenden von zahlreichen anderen Gewalttaten berichtet wird.
Im letzten Drittel legt der Film die Karten dann auf den Tisch (und wer SPOILER fürchtet, sollte im nächsten Absatz weiterlesen), allerdings ist die Entwicklung für die Zuschauer keine allzu große Überraschung mehr. Trotzdem fährt Bousman dann ein Geisterhaus auf, das sich hinter nichts und niemandem verstecken muss.abbattoir-lin-shaye

Technisch ist das sauber, dem Auge wird einiges geboten, aber da CGI-Geschmacksache bleibt, wird wohl nicht jedermann happy mit dem was er da findet.
Leider hakt es auch in der Story, die trotz der tollen Ausgangslage nur schwer in Fahrt kommt, dann zwischenzeitlich eine spleenige Lin Shaye (INSIDIOUS) und andere schrullige Charaktere einbaut, diese aber bald wieder vernachlässigt und nie recht auf den Punkt kommt.
Das könnte an der Unerfahrenheit des Autors Christopher Monfette liegen, der mit ABBATOIR sein erstes Filmskript ablieferte und noch ein paar Kniffe lernen muss.abbattoir-film

Die beiden Hauptfiguren schaffen es ihrerseits nicht die Story alleine zu schultern und Cop Grady fällt eigentlich nur dadurch auf, dass er fast immer mit gezückter Wumme herumläuft.

Fazit: Gute Grundidee, hübsche Optik….wem’s reicht.

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