Review: BATES MOTEL Staffel 2 (Serie)

 
bates motl
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Overview
 

Darsteller: Vera Farmiga, Freddie Highmore, Max Thieriot
 
Länge: 409 min
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 30. Oktober 2014 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Universal
 
Bewertung
7.0
7/ 10


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Posted 29. Oktober 2014 by

Norman Bates ist nicht nur das berühmteste Muttersöhnchen der Horrorfilm-Geschichte, sondern auch einer der ersten Slasher und seine durch Hitchcock’s PSYCHO berühmt gewordenen Taten zogen mehrere Sequels, ein Remake und inzwischen auch eine Serie nach sich.

Diese befindet sich inzwischen in der zweiten Staffel (wer Staffel 1 noch nicht kennt, muss hier mit ein paar Spoilern rechnen) und knüpft nahezu nahtlos an die Ereignisse des Vorjahres an, die damit endete, dass Norman seine Lehrerin tötete ohne sich später daran erinnern zu können.
Wir wissen nun also, was wir seit 1960 sowieso wussten: Der kleine Bates ist ein irrer Mörder.

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Das dürfte soweit niemanden überraschen, die Spannung zieht die Serie aber ohnehin nicht aus dem Ergebnis sondern dem Weg dahin und da die Lücke zwischen dem zurückhaltenden Teenager und seiner liebenden Mutter hin zu dem frauenkleidertragenden Messerstecher, der seine Mama ausstopft, noch nicht geschlossen ist, war eigentlich auch klar, dass es nicht bei einer Staffel bleiben würde.

Über die neuen Folgen lässt sich grundsätzlich sagen, dass alles beim Alten blieb. Gleiche Location, gleiche Schauspieler, gleicher Stil. Man weiß nie recht, ob man es mit einem Kleinstadtdrama, einer Teenager-Soap, einem Gangster/Drogen-Film oder einer finsteren Charakterstudie zu tun hat.
Erwarten durfte man ursprünglich vor allem letzteres und zumindest die Geschichte um den Drogenanbau ist in meinen Augen überflüssig und wohl entweder dem BREAKING BAD – Zeitgeist geschuldet oder dazu da ein paar Extra-Episoden zu füllen.

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Staffel 2 besteht wieder aus 10 Folgen und mindestens 10 weitere werden nächstes Jahr noch dazu kommen. Daran ist nichts auszusetzen. Wer die erste Saison genoss, sollte auch mit der zweiten Spaß haben und sich danach auf die dritte freuen.

Dafür muss man sich aber mit den Freiheiten arrangieren können, die BATES MOTEL seit Beginn mit sich bringt. Dass Schauplatz nicht das staubige Hinterland Kaliforniens, sondern das nasskalte Oregon ist, ist dabei nur eine von zahlreichen Abwandlungen.

Auch die Figuren haben noch einen langen Weg zu gehen, bis sie zu dem Bild passen, das man von Norma und Norman Bates hat.
Natürlich ist Vera Farmiga (CONJURING) eine professionelle Schauspielerin und im richtigen Alter um die Mutter eines Teenagers zu spielen, sieht aber nicht wie die Schreckschraube aus, die man als Normans Mutter erwartet hätte.

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Was eigentlich interessiert, ist aber natürlich Norman selbst und dessen Entwicklung nimmt langsam Fahrt auf. Während der Bengel in Staffel 1 vor allem tote Tiere ausstopfte, finden sich nun vermehrt Hinweise auf seine spätere Identität und diese bilden nun mal die Highlights der Serie.
Da bleibt zu hoffen, dass man dem in Zukunft auch mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt und Nebenkriegsschauplätze außen vor lässt.

Fazit: Fans der Serie können ohne Angst vor Veränderung wieder einschalten. Wer bisher nichts mit BATES MOTEL anfangen konnte, wird allerdings auch keinen neuen Grund finden, um zum Quereinsteiger zu werden.

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