Review: BENEATH (2013)

 

 
Overview
 

Darsteller: Jeff Fahey, Joey Kern, Molly Hagan, Brent Briscoe, Eric Etebari
 
Regie: Ben Ketai
 
Drehbuch: Patrick Doody, Chris Valenziano
 
Länge: 89 min.
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 24. Oktober 2014 (DVD+BD)
 
Verleih/Vertrieb: Meteor Film / Al!ve Deutschland
 
Sonstiges: Fantasy Filmfest 2014
 
Genre: ,
 
Bewertung
4.0
4/ 10


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Posted 22. Oktober 2014 by

Ben Ketai, der Regisseur und Drehbuchautor von 30 DAYS OF NIGHT: DARK DAYS (2010), beschert uns wieder dunkle Tage, unter Tage. In seinem neuen Film BENEATH geht es um ein Minenunglück, bei dem die Kumpel in knapp 200 Meter Tiefe verschüttet werden. Ein leider immer wieder aktuelles Thema. Wie weit der Slogan „Inspired by true events“ hier jedoch zutreffend ist, lässt sich schwer nachvollziehen.

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Es sollte sein letzter Tag nach über 30 Jahren Minenarbeit sein und die letzte Chance der idealistischen Tochter einmal zu zeigen, was er und die anderen Kumpel tagtäglich leisten. Das Schicksal schlägt zu, als plötzlich ein Stollen einstürzt und alle in dem Bergwerk einschließt. Dort haben sie für die nächsten Tage mit Sauerstoffmangel und giftigen Gasen zu kämpfen. So dauert es nicht lange bis Halluzinationen und Wahnsinn ausbrechen.

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Den Meisten wird bei dem Gedanken, tief unter der Erde verschüttet zu sein, schon unwohl. Das macht dunkle Höhlen natürlich zu einem hervorragenden Setting für Horrorfilme. Allein ein gutes Setting macht aber nicht automatisch einen guten Film, wie wir hier leider feststellen müssen. Da helfen auch ein paar Halluzinationen und Geschichten von verschwundenen Kumpels aus dem Jahre 1920 wenig, um Atmosphäre aufzubauen. Viel mehr fragt man sich was denn dort unten nun genau los ist und warum scheinbar keiner der Bergarbeiter weiß, wie man sich in solch einer Situation zu verhalten hat. Anstatt Kräfte zu sparen und auf Rettung zu warten, scheinen die Verschütteten völlig rastlos und finden immer wieder Gründe quer durch den ganzen Stollen zu laufen. Das ändert sich auch nach den ersten Toten durch Spitzhacken nicht.

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Wir stellen uns die Frage, warum hier lieber auf mögliche Geistererscheinungen angespielt wird und sich nicht wirklich von realen Ereignissen inspiriert lassen worden ist. Im Allgemeinen wirkt BENEATH recht ideenlos in Sachen Umsetzung. Auch die Charaktere sind so stereotypisch, dass sich wohl niemand mit ihnen identifizieren kann. Großen Horrorfilm-Fans wird eine animierte Fratze nicht reichen um Gänsehaut zu bekommen. Uns auch nicht.

Man wird schon schlechtere Filme als BENEATH gesehen haben, aber eben auch bessere!

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