Review: THE BLEEDING HOUSE (2011)

 
The Bleeding House
The Bleeding House
The Bleeding House

 
Overview
 

Darsteller: Alexandra Chando, Nina Lisandrello, Patrick Breen
 
Regie: Philip Gelatt
 
Drehbuch: Philip Gelatt
 
Länge: ca. 82 min
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 06. März 2014 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Sunfilm
 
Bewertung
4.5
4.5/ 10


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Posted 3. April 2014 by

Zu den Grundregeln im Leben, in Märchen und in Horrorfilmen gehört, dass man keine Fremden einlässt, schon gar nicht nach Einbruch der Dunkelheit.
Diese Regel wird in THE BLEEDING HOUSE einmal mehr gebrochen und einmal mehr bleibt es nicht bei einem harmlosen Kennenlernen zwischen Gast und Gastgeber.

The Bleeding House

Die Smith‘ haben es schwer in der Kleinstadt. Ereignisse der Vergangenheit werfen kein gutes Bild auf die vierköpfige Familie, weswegen sie von den ohnehin wenigen Nachbarn gemieden werden und Vater Matt den erhofften Job nicht bekommt.
Da kommt die Gesellschaft des netten Gentleman, dessen Auto auf der Landstraße liegenblieb gerade recht. Naturgemäß ist Mutter Marylin nicht davon begeistert einen Fremden bei sich übernachten zu lassen, bittet den freundlichen Herren aber doch herein.
Das ist ein Fehler…für alle Beteiligten.

Über THE BLEEDING HOUSE lässt sich kaum sprechen, ohne den einen oder anderen SPOILER einzubauen. Wer sich nichts von der Überraschung nehmen lassen will, sei an dieser Stelle also gewarnt.

The Bleeding House

So alltäglich der Name Smith auch sein mag, so ungewöhnlich sind die Familienmitglieder. Der Sohn will mit seiner Freundin am liebsten durchbrennen und keinesfalls soll sie seine Eltern und die Schwester kennenlernen. Schwester Gloria hat noch größere und gefährlichere Probleme und auch an den Eltern sind frühere Vorfälle nicht spurlos vorbeigegangen. Besonders die Mutter scheint mit den Nerven am Ende.

Was genau in der Vergangenheit geschah und zur Isolation führte, wird zwar nicht beim Namen genannt, wird durch eine ganze Reihe über den Film verteilte Andeutungen aber doch erahnbar.
Dieses Rätselraten macht vor allem in der ersten Filmhälfte Spaß, zumal auch die Rolle des Gastes lange Zeit im Nebel bleibt.

The Bleeding House

Kernstück des Films ist das Duell zwischen dem Besucher, der sich für einen brutalen Gesandten Gottes hält und Gloria, eine Psychopathin deluxe.
Es ist dieses Katz- und Mausspiel, das THE BLEEDING HOUSE von einem 08/15-Home Invasion-Streifen abhebt.

In der Umsetzung macht das Werk leider nicht immer eine gute Figur. Für eine n Indie-Film hat man zwar ein paar respektable Schauspieler verpflichtet, das Niveau schwankt aber erheblich. Die Spannung der ersten Hälfte kann später nicht gehalten werden und wieder einmal wird in einem Low Budget – Film unmotiviertes Klaviergeklimper als Score platziert.

Fazit: Gemessen an seine Möglichkeiten macht THE BLEEDING HOUSE vieles richtig. Das reicht aber nicht, um Begeisterungsstürme auszulösen.

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