Review: COFFIN BABY (2013)

 
coffin baby
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Overview
 

Darsteller: Brian Krause, Bruce Dern, Lianne Spiderbaby, Chauntal Lewis
 
Regie: Dean Jones
 
Drehbuch: Dean Jones, Josh Edwards
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 19.8. 2013 (DVD+BD)
 
Verleih/Vertrieb: KSM
 
Bewertung
2.0
2/ 10


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Posted 18. August 2013 by

Es gibt einiges was sich COFFIN BABY auf die Fahne schreiben kann. Eine Art Fortsetzung zu THE TOOLBOX MURDERS soll er sein, ein paar bekanntere Namen wie Brian Krause (CHARMED) und Bruce Dern (THE HOLE, MEINE TEUFLISCHEN NACHBARN) sind dabei und zuletzt ist der Film auch noch das Debüt der mittlerweile verrufenen Autorin Lianne Spiderbaby.
Das alles ist natürlich wertlos, wenn der Film selbst nichts taugt und im Falle von COFFIN BABY hätte man wahrlich einiges besser machen können.

Ein Mörder geht in LA um. Sein neuestes Opfer ist Samantha, die er aber nicht tötet, dafür jedoch schrecklich foltert und zwingt seinen Taten an anderen Menschen zuzuschauen.

coffin baby

Belassen wir es bei dieser schmalen Inhaltsangabe, denn das ist das nachvollziehbare Herzstück des Films. Dass Samantha irgendwann die Flucht gelingt, dort in Bruce Dern eine Art Geist findet, als Parallelstrang die Polizei immer wieder einen Verdächtigen verhört und verschiedene Schwarzweiß-Rückblenden zu sehen sind, sei am Rande erwähnt, wirklich sinnig stellt sich all das aber nicht dar.

coffin babyMan wird den Verdacht nicht los, dass Regie-/Autorendebütant Dean Jones versucht einen wahnsinnigen Psychotrip a la David Lynch zu fabrizieren, was aber fast komplett scheitert. Jones ist Spezialist für Effekte und Make-up und hat in dieser Kategorie in vielen Blockbustern mitgewirkt (JARHEAD, THE CALL, aber auch dem schon erwähnten THE TOOLBOX MURDERS). Davon versteht der Mann also was und das zeigt sich auch in den FX im vorliegenden Streifen. Eine gute Geschichte erzählen oder diese verfilmen kann er aber noch nicht.

Das Budget war wohl auch knapp, was sich nicht zuletzt im typischen „Indie-Look“ äußert, wo die Beleuchtung öfters an der falschen Stelle sitzt, die 50er aussehen wie 2013 oder Anschlussfehler auszumachen sind. Auch die schauspielerischen Leistungen sind mitunter fragwürdig.
Die gute Nachricht ist, dass der Film jede Menge Masken und Gore bietet, was für Fans der harten Gangart trotz der bizarren Story interessant sein mag, die schlechte Nachricht ist, dass man sich dafür die ungeschnittene Fassung zulegen sollte, denn der FSK18-Version fehlen einige Minuten.
Ohnehin sollte man Gewalt und Ekel ihrer selbst wegen mögen, denn Motive oder Logik bietet das Werk nicht an und mal ehrlich, Torture Porn ist ja auch nicht mehr wirklich angesagt.

Fazit: die eingangs erwähnten Argumente für den Film reichen bei weitem nicht aus, um ihn sehen zu müssen. Dazu kommt, dass man nach zwei Tagen vergessen hat, dass COFFIN BABY überhaupt existiert…

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