Review: DEAD AWAKE (2016)

 

 
Overview
 

Darsteller: Jocelin Donahue, Jesse Bradford, Jesse Borrego
 
Regie: Phillip Guzman
 
Drehbuch: Jeffrey Reddick
 
Länge: 95 min
 
Veröffentlichung: 25. Juli 2017 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Eurovideo
 
Genre: ,
 
Land:
 
Bewertung
5.0
5.0/ 10


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Posted 26. Juli 2017 by

Als vor einiger Zeit die Doku THE NIGHTMARE erschien, haben viele Menschen das erste Mal vom Phänomen Schlaflähmung / Schlafparalyse gehört, bei dem Menschen wach in ihrem Bett liegen, sich dabei aber nicht bewegen können und oft das Gefühl haben, dass eine bedrohliche Präsenz im Raum ist.

Alpträume kennt ohnehin jeder und  dementsprechend bietet sich das Thema auch nach dem vermeintlichen Rentenantritt von Freddy Krueger (so recht glauben mag das niemand) weiterhin an.
Zwar erschien mit BEFORE I WAKE vor ein paar Monaten ein weiterer sehenswerter Beitrag, trotzdem ist das was zwischen Einschlafen und dem Klingeln des Weckers in Horrorfilmen geschieht, Futter für die nächsten Alpträume.

In DEAD AWAKE lernen wir Sozialarbeiterin Kate kennen, deren Zwillingsschwester Beth überraschend verstirbt. Als sie der Sache auf den Grund geht, muss sie feststellen, dass nicht nur Beth, sondern auch alle Menschen in ihrem Umfeld in großer Gefahr sind, denn ein Wesen greift die Menschen in ihren Träumen an, ohne dass die Opfer sich auch nur bewegen können.

Hässliche Vorstellung und DEAD AWAKE hat grundsätzlich seine Daseinsberechtigung, muss sich aber auch gefallen lassen, dass er einerseits an bekannte Werke erinnert, andererseits ein gewisses Maß an Lustlosigkeit enthält. Da werden die bekannten Schritte abgeklappert, gleich mehrere ältere und damit uuuuuunheimlich weise Figuren eingesetzt, die sich mit dieser Art der Bedrohung auskennen, während sich besagte Bedrohung in bester RING-Manier mit vielen Haaren, verdrehten Gliedmaßen und Scarejumps in unsere Schlafzimmer schleicht.
Ja, das ist durchaus gruslig, aber alles andere als neu und recht platt vorgetragen. Zudem lässt das oft dunkle, kontrastarme Bild zu wünschen übrig.

Interessanterweise wird Hauptfigur Kate (ebenso wie Beth) von Jocelin Donahue gespielt, die man nicht nur aus BURROWERS und HOUSE OF THE DEVIL kennt, sondern die in INSIDIOUS 2 die junge Lorraine gab. Wie auch in THE NIGHTMARE gezeigt, hat sich INSIDIOUS ebenfalls der Schlafparalyse gewidmet, tut dies aber gekonnter, atmosphärisch dichter und ohne den Begriff überhaupt in den Mund zu nehmen.

Dass sich Schlaflähmung von einer Person auf die andere überträgt ist natürlich ebenfalls Quatsch, aber hier soll es nicht um eine korrekte Aufbereitung von Fakten gehen.
Trotzdem wird DEAD AWAKE nur all jene ansprechen, die auf Details pfeifen und auch beim zehnten Mal über den gleichen Witz lachen können bzw. sich eben beim gleichen Schock erschrecken. Ein paar schaurigen Szenen, wie die, in der sich eine Spinne auf die schlafende abseilt, steht „geborgtes“ wie die an NIGHTMARE erinnernde Badewannenszene gegenüber.

Fazit: Nachdem ich mir DEAD AWAKE angesehen hatte, wollte ich 2-3 Tage später das Review schreiben und musste feststellen, dass ich bereits fast alles wieder vergessen hatte und mir den Film erneut ansehen muss. Mehr als das Prädikat „belanglos“ ist damit nicht zu erreichen.

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