Review: DEATH DO US PART (2014)

 
death do us part
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Overview
 

Darsteller: Julia Benson, Peter Benson, Emilie Ullerup, Christine Chatelain
 
Regie: Nicholas Humphries
 
Drehbuch: Ryan Copple, Peter Benson, Julia Benson
 
Länge: 90 min
 
Land: Kanada
 
Veröffentlichung: 28.Oktober 2014 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Ascot Elite
 
Bewertung
3.0
3.0/ 10


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Posted 30. Oktober 2014 by

Der Slasher steckt mal wieder in der Krise. Wer dieser Tage einen Horrorfilm sucht, in dem ohne viel Schnickschnack (z.B. Found Footage, Folter) eine Gruppe Collegekids von einem Maskierten heimgesucht werden, wird vor allem im Archiv fündig. Noch schwieriger wird es in dem Bereich einen Film zu finden, bei dem man den Figuren nicht schon nach 5 min den Tod wünscht.
Ob der kanadische DEATH DO US PART helfen kann?

death do us part

Kennedy und Ryan stehen kurz vor der gemeinsamen Hochzeit. Um Abschied von ihrem bisherigen Leben zu nehmen, mietet Ryans Trauzeuge ein hübsches Haus an einem idyllischen See in den Wäldern. Zu sechst soll dort noch einmal richtig gefeiert werden, bevor der Hafen der Ehe angelaufen wird. Doch der mürrische Verwalter der Anlage ist noch das kleinste Problem, denn in dieser Nacht offenbaren sich unter den Freunden nicht nur Abgründe, es ist auch ein Mörder im Spiel, der es auf die anderen abgesehen hat.

Man sollte weise entscheiden, mit wem man den Rest des Lebens verbringen will, man sollte sich aber auch zweimal überlegen, mit wem man in die Wälder fahren möchte. Zunächst einmal muss es eine kanadische Eigenart zu sein, den späteren Partner zum Junggesellenabschied mitzubringen, noch unnatürlicher ist aber die Konstellation an „Freunden“ , die sich so sicher nicht zusammenfinden würde und von einem Typen gekrönt wird, der nicht nur wie ein Gangster rumrennt, sondern sich auch als hoch verschuldeter Dealer herausstellt.

death do us part

Das ist aber nur eines der Geheimnisse, die hier gelüftet werden. Ob Affäre oder zerstörte Erwartungen, in Windeseile hat fast jeder einen Grund auf den anderen böse zu sein und als das große Sterben beginnt, beginnt auch das Rätselraten um den Killer. Dass der/die in bester Krimi-Manier erst am Ende aufgedeckt wird, ist noch das Highlight von DEATH DO US PART, der Weg dorthin wirft aber immer wieder die Frage auf, ob sich die gezeigten Menschen auch nur ansatzweise realistisch und nachvollziehbar verhalten.
death do us part
Würde beispielsweise ein fremdgehender beinahe-Ehemann wirklich am helllichten Tag die Schwester der Braut auf einer Lichtung nahe des Hauses vögeln, wo es schon ein Wunder wäre, wenn niemand das mitbekommt? Offenbar schon.
Um auch beim männlichen Zuschauer etwas Geilheit aufkommen zu lassen, werden die drei adretten Damen mit tiefen Dekolletés ausgestattet, die auch in der Kälte der Nacht nicht zugeknöpft werden.
Mehr knisternde Erotik als im letzten Absatz gibt’s allerdings nicht, was DEATH DO US PART zu einem jener Filme macht, die gerne würden….aber nicht können.

Analog sieht es im Gore-Bereich aus. Es gibt ein paar Kills, es fließt etwas Blut, beeindruckend ist das nicht…spannend auch nicht.
DEATH DO US PART ist ein Film ohne Highlights, den man eigentlich nur zu Ende schaut, weil man dann doch wissen will, wer der Mörder ist…und sich über die Aufklärung ärgert.

Fazit: Der Slasher steckt in einer Krise.

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