Review: JUNE (2015)

 

 
Overview
 

Darsteller: Casper Van Dien, Victoria Pratt, Addy Miller, Kennedy Brice
 
Regie: L. Gustavo Cooper
 
Drehbuch: Sharon Y. Cobb, L. Gustavo Cooper
 
Länge: 90 min
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 20. Oktober 2015 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Ascot Elite
 
Genre:
 
Bewertung
4.0
4.0/ 10


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3 total ratings

 


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Posted 10. November 2015 by

Es war einmal ein Mädchen, das in der Schule seine erste Periode bekam und über übernatürliche Kräfte verfügte…
Ihr glaubt wir reden über CARRIE? Weit gefehlt.

Story:
Nachdem June, ein auf den ersten Blick unschuldiges, schüchternes Mädchen den Trailerpark seiner Whitetrash-Pflegeeltern in ein Inferno verwandelt hat, kommt die Kleine bei den Anderson unter, einem anständigen, kinderlosen Ehepaar. Doch auch die müssen feststellen, dass mit June etwas nicht stimmt und sich die nächste Katastrophe bereits anbahnt.
June

Der Film mit einigen schönen Kameraaufnahmen, die aber nach wenigen Minuten mit albernen Effekten überlagert werden. Anschließend scheint es fast so, als habe der Kameramann die Lust verloren und beschränkt sich auf Standardaufnahmen.

Wie eingangs erwähnt, kann JUNE seine Einflüsse nur schwer verbergen, ist aber auch in sich nicht schlüssig.
Dass June, wie eben Carrie White, immer dann, wenn sie starken Emotionen ausgesetzt ist, außer Kontrolle gerät und mit ihren ungewöhnlichen Kräften nachhilft, bringt den Film in ähnliche Schubladen. Dass die im Unterricht einsetzende Blutung June allerdings mehr nach Schlachtung als Periode aussieht, ist nicht nur eine seichte Kopie, sondern auch in der Darstellung albern.
June-2015

Fairerweise muss man sagen, dass JUNE auch andere Ideen einsetzt, besonders frisch sind die aber allesamt nicht.
Schwebende Mädchen, dunkle Augen und wenn es ganz dolle wird gerne auch mal offensichtliche CGI-Effekte…man muss JUNE nicht einmal gesehen zu haben, um ihn gesehen zu haben.
june cooper

Als einen der Hauptdarsteller konnte man Caspar Van Dien gewinnen, der auch mit grauen Strähnen im Bart noch aussieht wie der All American-Posterboy, aber nie ein großer Mime war und auch hier nur durchschnittlich agiert.
Ob Kennedy Brice, die die June spielt, einmal Oscars abräumen wird, lässt sich schwer vorhersagen, aber immerhin kann die 11-jährige schon jetzt auf eine Karriere blicken, die von Trash wie ABRAHAM LINCOLN VS. ZOMBIES bis THE WALKING DEAD reicht und vermutlich auch künftig in Produktionen zu sehen sein wird, die sie noch nicht einmal sehen darf (z.B. WORRY DOLLS).

Fazit: JUNE ist ein Film, der nicht aus Liebe zur Story oder zum Film gedreht wurde, sondern offenbar rein des Geldes wegen und ist daher auch nur für diejenigen, die kein Problem damit haben, dass Elemente der 70er in die B-Optik der 2010er Jahre gedrückt wird.

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