Review: LAST KIND WORDS (2012)

 
last kind words
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Overview
 

Darsteller: Brad Dourif, Spencer Daniels, Alexia Fast
 
Regie: Kevin Barker
 
Drehbuch: Kevin Barker
 
Länge: 87 min
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 29. August 2014 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Mad Dimension
 
Bewertung
5.0
5.0/ 10


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Posted 20. September 2014 by

Ein Cover mit einer Frau, deren Mund offenbar zugenhäht wurde, darunter der rote „ab 18“ Aufkleber der FSK. Dies muss ein harter Horrorfilm sein, bei dem es richtig zur Sache geht…
Weit gefehlt: das Cover hat mit dem Film wenig zu tun und die Freigabe auch nicht. Der Film hat eine FSK 16 – Freigabe, da sich aber einige böse Trailer im Bonusmaterial der DVD befinden, kann das ganze Paket nur an Volljährige abgegeben werden.
Es drängt sich hier also der Verdacht auf, dass LAST KIND WORDS für den deutschen Markt härter gemacht werden soll, als es der Film eigentlich sein will.

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Der erzählt nämlich die Geschichte des Teenagers Eli, der mit seiner Familie auf eine abgelegene Farm nach Kentucky zieht. Eli hat seine Probleme mit der eigenen Familie und fühlt sich zu den umliegenden Wäldern hingezogen, wo er einem Mädchen namens Amanda begegnet. Wie Eli feststellen muss, bergen sowohl der Wald als auch Amanda ein Geheimnis aus der Vergangenheit.

Anstandshalber will ich hier mal eine SPOILERWARNUNG setzen, aber eigentlich ist jedem Horrorfan
nach kurzem klar, dass Amanda ein Gespenst ist. Jedem Horrorfan, die sind aber nicht zwingend das Publikum, das LAST KIND WORDS anspricht. Ja, leichter Grusel kommt vor (in dem Wald wurde einst jemand erhängt), Gewalt auch (gleich zu Beginn wird jemand versehentlich erschossen), beides wird aber so sparsam und zurückhaltend eingesetzt, dass man selbst die FSK 16 – Freigabe anzweifeln könnte.
Dieser Film soll gar nicht schocken, er soll eine mysteriöse Geschichte erzählen und da darf es auch schon mal romantisch werden. Damit bewegt sich LAST KIND WORDS aber eben zwischen den Stühlen und die Liebe zwischen Lebenden und Toten ist weder TWILIGHT-Kitsch noch NEKROMANTIK-Härte.

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Umgesetzt wurde das mit kleinen Mitteln. Was auf dem DVD-Cover mit dem pompösen Wort „bildgewaltig“ angekündigt wird, sind einige schöne Naturaufnahmen der Wälder, gewaltig sind die aber nicht.
Als bekanntesten Namen hat man sich Brad Dourif (HALLOWEEN, CHUCKY) gegönnt, der hier aber nicht seinen besten Auftritt hat. Der Eindruck mag aber auch durch die schwache deutsche Synchronisation entstanden sein, die leider alle Akteure runterzieht.

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Man sollte sich also von dem Film nicht auf dem falschen Fuß erwischen lassen und die englische Tonspur auswählen, wer grundsätzlich aber offen für andersartiges ist, bekommt ein brauchbares Indie-Mystery-Drama, das so übel nicht ist.

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