Review: PARANORMAL VITALITY (2012)

 
paranormal vitality
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Overview
 

Darsteller: Ferran Albiol, Dafnis Balduz, Ferran Carvajal
 
Regie: Xavier Berraondo
 
Drehbuch: Xavier Berraondo
 
Länge: ca. 80 min
 
Land: Spanien
 
Veröffentlichung: 14.10.2013
 
Verleih/Vertrieb: KSM
 
Bewertung
2.5
2.5/ 10


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1
Posted 19. Oktober 2013 by

Es ist diese Zeit des Jahres, in der Menschen Kürbisse ins Fenster stellen, eine neue Staffel THE WALKING DEAD beginnt und ein neuer PARANORMAL ACTIVITY – Film in die Kinos kommt.
Halloween und Zombies gibt es auch 2013, Grusel mit Wackelcam muss hingegen dieses Jahr aussetzen, weil Produzent Oren Peli noch damit beschäftigt ist, das Geld der letzten Jahre auszugeben.
Damit die Lücke nicht gar so groß ist, finden sich nun andere (hust) Kreative, die in die Bresche springen und Filme auf den Markt werfen, die ein ähnliches Cover und einen ähnlichen Titel vorweisen, ansonsten aber nichts mit der Erfolgsserie zu tun haben.

Paranormal-Vitality

Eine Psychologin vertritt die Theorie, dass Schizophrenie durch paranormale Phänomene ausgelöst wird und lädt eine Gruppe betroffener in eine abgelegene Villa ein, wo diese von Kameras beobachtet werden. Die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten, denn schon bald geht einiges vor, das mit herkömmlicher Schulmedizin kaum zu erklären ist.

Ich habe hier vor wenigen Wochen behauptet, dass die Spanier eigentlich nur vernünftige Filme in den Export geben und in den meisten Fällen stimmt das, Ausnahmen bestätigen aber die Regel und PARANORMAL VITALITY ist die Giftspinne, die in einer Kiste schmackhafter Bananen mitreist oder der Fiat 500 in einem Transporter voller Ferraris.

Die gute Nachricht für PARANORMAL ACTIVITY-Hasser ist, dass zwar vereinzelt Überwachungskameras zum Einsatz kommen, ansonsten aber weder stundenlang schlafende Menschen beobachtet werden, noch aus der holprigen Ich-Perspektive gefilmt wird.
Die Ausgangsidee ist ebenfalls gelungen und zwischendurch finden sich 1-2 brauchbare Ideen, aber mehr Lob lässt sich nicht generieren.

Die vermeintlich echten „Originalaufnahmen“ des „wahren“ Experiments und die nachgespielten Szenen unterscheiden sich erheblich und im Grunde weiß weder Zuschauer noch Protagonist, warum er eigentlich vor Ort ist. Die Veranstalter des Treffens verabschieden sich vorzeitig aus der Handlung (Überstundenabbau?) und die Zurückgebliebenen machen eben so ihr Ding…
Gegen Ende häufen sich wie in vielen Filmen die Effekte, diese sind aber in diesem Fall oft lahm und/oder kitschig. Pentagramme und dämonische Stimmen machen heute wohl nicht mal mehr Grundschülern angst.

Fazit: Nicht schlechter als PARANORMAL ACTIVITY 4, aber auch nicht besser.

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