Review: RITTER DER DÄMONEN (1995)

 

 
Overview
 

Darsteller: Billy Zane, William Sadler, John Kassir
 
Regie: Ernest R. Dickerson
 
Drehbuch: Ethan Reiff, Cyrus Voris, Mark Bishop
 
Länge: 92 min
 
FSK: ab 16
 
Veröffentlichung: 13. April 2017 (Heimkino, Steelbook)
 
Verleih/Vertrieb: Koch Media
 
Genre: ,
 
Land:
 
Bewertung
7.5
7.5/ 10


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Posted 22. April 2017 by

Neben TWILIGHT ZONE zählt GESCHICHTEN AUS DER GRUFT wohl zu den legendärsten Horror-Serien.
Einst als Episodenfilm geplant, entschied man sich letztlich doch die vom Cryptkeeper vorgetragenen Geschichten als Einzelepisoden in Serie zu zeigen, aber in insgesamt fünf Fällen waren die Stories lange genug, um einen Spielfilm zu füllen.

Einer dieser Filme ist RITTER DER DÄMONEN (und auch er beginnt mit dem bekannten Intro), ein Streifen, der in ungekürzter Form 20 Jahre lang indiziert war und wie derzeit viele andere Werke ihren zweiten Frühling feiern. Nicht nur wurde er von der Liste gestrichen, sondern kommt nach Neuprüfung inzwischen sogar mit FSK 16 – Freigabe daher.

Frank Brayker wird von einem Fremden namens Collector verfolgt. Als er mit dem Auto einen Unfall baut, findet er in einer Herberge Unterschlupf, doch der Collector bleibt ihm auf den Fersen, denn Brayker besitzt den siebten Schlüssel zum Tor der Hölle und den wollen Dämonen für sich.
Es beginnt eine blutige Nacht, in der sich Brayker und alle anderen in der Unterkunft gegen die Höllenwesen verteidigen müssen.

RITTER DER DÄMONEN ist objektiv gesehen kein guter Film. Verdammt, nicht mal der Titel ist gut oder sinnvoll. Der Schinken ist genauso cheesy wie die Serie und spätestens wenn der knautschgesichtige Cryptkeeper so tut, als sei er der Regisseur ist jede Ernsthaftigkeit weg.
Darauf kommt es aber nicht immer an und auch wenn sich das Drehbuch liest, wie die ersten Arbeiten eines nerdigen 13jährigen, macht das Ergebnis Spaß.

So eine Indizierung muss man sich auch erst Mal verdienen und natürlich gehören dazu  Gewalteruptionen. Einige unbekleidete Damen haben sicher ihr Übriges getan, aber vor allem die nett anzusehenden handgemachten 90er-Jahre-Effekte waren dem Jugendschutz wohl ein Dorn im Auge.
Da scheint die nun angewandte 16er-Freigabe sogar etwas locker. Andererseits hat man damit die gleiche Einstufung wie TANZ DER TEUFEL und wie bereits erwähnt, ist RITTER DER DÄMONEN kaum ein Film, der junge Menschen in den Wahnsinn treibt.

Die Besetzung hält indes einige bekannte Schauspieler parat.
Brayker wird von William Sadler (DIE VERURTEILTEN, STIRB LANGSAM 2) gespielt, sein Gegenspieler von Billy Zane (TITANIC).
Sadler wirkt zwar fehlbesetzt, spielt an sich aber trotzdem anständig.
Größte Überraschung des Films dürfte  aber (die inzwischen mit Will Smith verheiratete) Jada Pinkett sein und das vor allem wegen der Rolle, die sie in der Handlung einnimmt.
Achtung Spoiler: Während Schwarze in Horrorfilmen fast immer als Kanonenfutter herhalten müssen, die früher oder später das Zeitliche segnen, überlebt ihre Figur nicht nur, sondern wächst zur Heldin heran.

Fazit:
RITTER DER DÄMONEN ist good, friendly, violent fun und mehr braucht es manchmal nicht.

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