Review: SLASHER (Serie) (2016)

 

 
Overview
 

Darsteller: Christopher Jacot, Jim Watson, Paula Brancati, Katie McGrath, Steve Byers, Wendy Crewson
 
Länge: 380 min (8 Folgen)
 
Veröffentlichung: 27, Oktober 2017 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Rough Trade Distribution
 
Genre: ,
 
Land:
 
Freigabe:
 
Bewertung
6.0
6.0/ 10


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Posted 29. Oktober 2017 by

Endlich mal eine klare Ansage. Wo SLASHER draufsteht, ist auch SLASHER drin. Da gibt es wenig zu missverstehen.
Dementsprechend beinhaltet die 8-teilige Serie blutige Morde, die von einem unbekannten Maskierten in einer Kleinstadt verübt wird.

In diese Stadt namens Waterbury kehrt Sarah zurück. Die junge Frau verlor beide Eltern bei einem Mord und wurde selbst von dem Killer aus dem Leib ihrer Mutter geschnitten. Nun versucht sie die Vergangenheit hinter sich zu lassen, doch nicht nur entdeckt sie schnell einige unschöne Geheimnisse über ihre Eltern, schlimmer ist, dass es bald zu neuen Morden kommt.
Tom Winston, der Killer von damals, sitzt in Haft, er kann es also nicht sein, aber Sarah nimmt Kontakt zu ihm auf und hofft mehr über die Bewohner Waterburys und die schrecklichen Ereignisse zu erfahren.

Na schön, zu 100% ist das nicht was man unter dem Begriff „Slasher“ versteht und gerade die Konversationen zwischen Sarah und Winston, bei denen die sieben Todsünden eine Rolle spielen,  erinnern an eine Mischung aus  DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER und SIEBEN. Das soll zunächst wertfrei gemeint sein, allerdings ist niemand in SLASHER auf dem Niveau von Anthony Hopkins oder Morgan Freeman unterwegs und manches Gespräch hätte kürzer ausfallen dürfen.

Die klassischen Slasher-Elemente mit Jugendlichen, die nach dem Sex ermordet werden, sind ebenfalls weniger präsent als sich das mancher Genrefan vielleicht erträumt, allerdings gibt es auch hier Nacktbaden im See…und das obwohl die Serie in Kanada spielt.

Dass sich SLASHER verschiedener Elemente bedient, statt sich von Anfang an berechenbar zu geben, ist insgesamt eher positiv zu bewerten. Auch die Kills sind abwechslungsreich und brutal-blutig geraten, doch so ganz will der Funke einfach nicht zünden.
Und da muss man sich dann womöglich doch fragen, ob es die Macher der Serie nicht zu gut meinen, zu viel hinterfragen, zu viel erklären, statt einfach auf die Kacke zu haun.

Die meisten Slasherfilme sind auf 90 Minuten ausgelegt und es wäre wohl unmöglich das Tempo über die vierfache Zeit hochzuhalten, was durch Twists, Wendungen und auch etwas Drama kompensiert werden soll. Wie alles an SLASHER gelingt dies nicht komplett.

Die Serie spielt in einer Kleinstadt und wie das mit diesen Orten nun mal so ist, es ist dort gemütlich, einmal im Jahr findet ein kleines Volksfest statt und freitags geht man in die Stammkneipe, aber sonst ist nicht viel los. SLASHER ist ähnlich unspektakulär.

Das Einzigartige, das Besondere fehlt (übrigens ebenso wie etwas Humor) und so ist diese erste Staffel zwar solide, aber eben auch gewöhnlich.

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