Review: THE SIGNAL (2014)

 
the signal
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Overview
 

Darsteller: Brenton Thwaites, Olivia Cooke, Beau Knapp, Laurence Fishburne, Lin Shaye
 
Regie: William Eubank
 
Drehbuch: William Eubank, Carlyle Eubank
 
Länge: 93 min
 
Land: USA
 
Veröffentlichung: 21. November 2014 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: capelight
 
Bewertung
8.0
8.0/ 10


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Posted 20. November 2014 by

Wenn Außerirdische auf der Erde ein Zuhause gefunden haben, ist es den Legenden nach wohl der Südwesten der USA. Nein, nicht Las Vegas , obwohl das der Sache sehr nahe kommt, aber die Stadt Roswell, New Mexiko, sowie die sagenumwobene Area 51 befinden sich in diesem Landstrich.

In dieser Gegend sind die beiden Technikfreaks Jonah und Nic, sowie dessen Freundin Haley unterwegs. Die beiden Jungs liegen im Clinch mit einem rivalisierenden Computerhacker und als sie unterwegs dessen IP-Adresse herausfinden und feststellen, dass sich der Typ, der sich Nomad nennt, ganz in der Nähe befindet, ist schnell eine Abweichung der Route eingeplant. Doch was sie vorfinden ist nur eine kleine Hütte inmitten der Wüste und plötzlich geht alles ganz schnell.
Als Nic wieder erwacht, befindet er sich in einer Art Krankenhaus, abgeschottet von der Außenwelt…

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Eins ist mal klar: die Geschichte, die hier erzählt wird, ist alles andere als bewährt. So viele Roadtrips wir schon durch die sandigen Weiten der USA gesehen haben, dieser ist anders. Zunächst nicht mal, was den Inhalt angeht. Nic und Haley haben ihre zwischenmenschlichen Probleme und die Gruppe übernachtet in billigen Motels. Das kennt man, aber dies sind nicht die üblichen doofen Collegekids und die Orte an denen sie vorbeikommen sehen authentisch aus.

Dass in Nomads Hütte für 2 Minuten der Verdacht aufkommt, der Film könne sich zu einem standardisierten Found Footage Streifen (dies sind übrigens die einzigen Szenen, die im Wackel-Cam-Stil gezeigt werden) mit ein paar erzwungenen Jumpscares entwickeln, ist glücklicherweise ein Trugschluss.
Spätestens im Krankenhaus / Labor / Forschungsstation / Gefängnis angekommen, verlässt THE SIGNAL alle ausgelatschten Wege.

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Während Haley im Koma liegt und wir nur noch Jonahs Stimme durch einen Luftschacht hören, begleiten wir die ganze Zeit Nic. Während der junge Mann schon vor den Ereignissen eine Gehbehinderung aufwies, sitzt er nun vollständig im Rollstuhl…aber ist das die ganze Wahrheit?
Trotz aller Einschränkungen will Nic aus der Station entkommen und dabei seine Freunde nicht zurücklassen.

Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden und es wäre auch schwer das zu tun, denn THE SIGNAL ist komplex geraten und wandelbar wie ein Leguan. Nicht jeder Stilbruch ist dabei reibungsfrei. Nach den ewigen Weiten und traumhaften Wüstenlandschaften der ersten Filmminuten, wirkt die sterile, in weiß gehaltene Station auch für den Zuschauer wie ein Gefängnis.
Dafür wird am Ende noch einmal alles rausgelassen und er Film wartet nach vielen ruhigen Phasen, wo man sich auch mal Zeit für Dialoge gönnt, mit rasanter Action auf, die (im besten Sinne) an einen Michael Bay erinnert.

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Nach dem Sci-Fi-Drama LOVE ist THE SIGNAL die zweite Regiearbeit von William Eubank und die Genrezuordnung passt erneut.
Begleitet wird Eubank von einer Riege professioneller Schauspieler. Lawrence Fishburne war schon auf der EVENT HORIZON und in einer kleineren Rolle ist Lin Shaye (INSIDIOUS) als herrlich Verrückte zu sehen.
Beau Knapp, der Jonah spielt, hatte bereits in SUPER 8 außerirdischen Kontakt und auch Nic und Haley werden von zwei aufstrebenden Jungdarstellern ausgefüllt: Brenton Thwaites (OCULUS) und Olivia Cooke (BATES MOTEL).

Trotzdem dürften sich an THE SIGNAL die Geister scheiden, denn wir haben es nicht mit einem Film für die Massen, sondern eher mit einem fürs Festival zu tun und seine Premiere feierte das Werk folgerichtig auf dem bekannten Sundance Film Festival.
Von unserer Seite gibt es anderthalb Daumen nach oben, ein paar Punkte hätten aber gerne genauer durchleuchtet werden dürfen um eine vollends runde Sache aus THE SIGNAL zu machen.

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