Review: THE WINDMILL MASSACRE (2016)

 

 
Overview
 

Darsteller: Patrick Baladi, Ben Batt, Charlotte Beaumont
 
Regie: Nick Jongerius
 
Drehbuch: Nick Jongerius, Chris W. Mitchell, Suzy Quid
 
Länge: 81 min
 
FSK: ab 18
 
Veröffentlichung: 28. Februar 2017 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Meteor
 
Genre: ,
 
Land:
 
Bewertung
5.0
5.0/ 10


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Posted 13. März 2017 by

Ein holländischer Horrorfilm, der sich „Windmühlen-Massaker“ nennt? Da sind ein paar Witze auf Kosten unserer Nachbarn ja förmlich vorprogrammiert. Wir haben uns trotzdem Mühe gegeben den Film ernst zu nehmen, dann aber festgestellt, dass das gar nicht sein muss.

Jennifer will mit ihrer grausamen Vergangenheit abschließen. Sie reist daher von Australien nach Amsterdam und schließt sich dort einer Reisegruppe an, die die schönsten Windmühlen abklappern soll.
Doch dann bleibt der Bus mit internationalem Publikum an Bord im Niemandsland liegen und als die Touristen Unterschlupf in einer nahegelegenen Mühle suchen, finden sie heraus, dass der ehemalige Müller, der gerne mal Knochen statt Körner mahlte,  auf der Suche nach den Seelen von Sündern ist.

Dass ausgerechnet Sündenpfuhl Amsterdam Ausgangspunkt der Reise ist, ergibt Sinn, wenn man den weiteren Verlauf des Films betrachtet. Ob es wirklich eine Rundreise zu den Windmühlen gibt, sei dahingestellt, spielt aber auch keine Rolle. Klar ist aber, dass Touristengruppen nie so aussehen wie diese oder kennt ihr jemanden, der im Urlaub Krawatte trägt?
Schön, auch das ist untergeordnet, zeigt aber schon an, dass THE WINDMILL MASSACRE nicht immer stimmig ist und in den Details hinkt.

Die Reisegruppe ist (wie üblich in diesen Filmen) bunt gemischt, teilt aber die Gemeinsamkeit, dass jeder Teilnehmer ein finsteres Geheimnis birgt.
Alleinstellungsmerkmal von THE WINDMILL MASSACRE ist natürlich die schon angesprochene Herkunft, was sich vor allem landschaftlich bemerkbar macht, ansonsten gibt es viel Bewährtes. Abgelegenes Waldgebiet, kein Handyempfang, nach und nach verschwinden Menschen…

Der Gegenspieler, nämlich der knochenmahlende Müller, der sichtbar mit dem Teufel im Bunde steht, holt sich seine Opfer (ähem) Stück für Stück und erklärt damit auch, woher das Wort „Massacre“ im Titel kommt, denn die Kills sind hübsch blutig geraten.

Fasst man all das zusammen, drängen sich ein paar Vergleiche zu bekannten Filmen auf.
Die Splatter-Einlagen im morastigen Hinterland erinnern etwa an HATCHET, der Müller an JEEPERS CREEPERS und die Sünden der Protagonisten an EVENT HORIZON oder FLATLINERS.
Das mag man nun als Kompliment betrachten, unterm Strich bedeutet es aber nur, dass THE WINDMILL MASSACRE ein routinierter übernatürlicher Slasher ist, der wenig eigene Ideen mitbringt.

Andererseits ist der Streifen auf B-Niveau durchaus unterhaltsam und für den Satz „Das ist nicht die Hölle. Das ist Holland“ gibt es einen halben Punkt extra.

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