Undergrounders: THE CURSE OF DOCTOR WOLFFENSTEIN

the curse of dr. wolffenstein

Was lange währt, wird endlich gut…
Wir haben schon vor 3 Jahren über die Dreharbeiten zu THE CURSE OF DOCTOR WOLFFENSTEIN berichtet, uns das (noch nicht 100%) fertige Produkt bei der Premiere angesehen und trotzdem dauerte es nochmal anderthalb Jahre bis es der Film von Marc Rohnstock und Infernal Films in die Läden schaffte.

Schon seit Juli ist der Streifen nun in Shops zu haben und wer unsere bisherige Berichterstattung nicht verfolgte, kann sich hier nochmal die Story durchlesen:
In den 30er Jahren ist Dr. Wolffenstein ein kreativer Mediziner, der sich bei fragwürdigen Experimenten mit Nekrose infiziert. Heißt, ihm faulen Körperteile ab, die er durch Ersatzteile vom örtlichen Friedhof austauscht. Das missfällt den Menschen in der Gemeinde und schließlich wird der Doktor bei lebendigem Leibe begraben.
Jahre später ist eine Gruppe Jugendlicher auf dem Weg zu einem Rave, als ihr Wagen quasi vor dem Unterschlupf Wolffensteins den Geist aufgibt. Es wird nicht das einzige sein, was im Laufe des Films den Geist aufgibt, denn der Doc ist aktiver denn je.

Das klingt bekannt, das klingt trashig, aber das hat auch Methode. THE CURSE OF DOCTOR WOLFFENSTEIN versucht nicht das Rad neu zu erfinden und schmückt sich lieber mit zahlreichen Referenzen zu bekannten Filmen und passenderweise dürfen auch viele Low Budget – Stars der deutschen Szene einen Gastauftritt hinlegen.

Obwohl der Film wie zu erwarten blutig ist, nimmt er sich nicht allzu ernst und kommt stellenweise sogar mit Slapstick daher.
Um eine 18er-Freigabe zu bekommen, mussten trotzdem etwa 5 Minuten chirurgisch entfernt werden. Da Gore und nackte Ärsche für nicht wenige Fans ein Hauptkaufsargument sein dürften, ist hier also mit Abstrichen zu rechnen.

Qualitativ ist THE CURSE OF DOCTOR WOLFFENSTEIN am oberen Ende des Amateur-Splatters angesiedelt. Die Effekte und Schauspieler sind solide und man merkt dem Team von Infernal Films an, dass sie ihr blutiges Treiben schon seit langem gemeinsam ausleben.

Fazit: Wenn du Anspruch suchst, geh rüber ins Arthouse-Kino. Hier gibts auf die 12.

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