News: SQUID GAME wurde nicht von der FSK geprüft

Gestern erreichte uns eine Email mit genau diesem Titel:
SQUID GAME wurde nicht von der FSK geprüft.

Das ist verwunderlich, denn sonst schreibt uns die FSK nie an.
Nie haben wir von Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft persönlich gelesen, dass etwa TEXAS CHAIN SAW MASSACRE eine Freigabe erhielt oder dass man MANIAC diese zunächst für die ungeschnittene Heimkinoauswertung verweigerte.
Normalerweise spricht die FSK nicht.

Im Falle von SQUID GAME sah man sich aber offenbar genötigt jede Schuld an der Einstufung „ab 16“ von sich zu weisen.

Hierzu schreibt die FSK:
„Anbieter im Online-Bereich können ihre Inhalte selbst einschätzen, ob diese für Kinder bzw. Jugendliche einer bestimmten Altersstufe entwicklungsbeeinträchtigend sind. Der Anbieter Netflix weist die Serie in seinem Streamingangebot mit der Altersbewertung „16“ aus.“

Da diese Rundmail nicht allzu lange war, folgte darin auch keine weitere Erläuterung. Es lässt sich nur vermuten, dass nach all dem Erfolg, aber auch der Kontroverse (z.B. hier, hier oder hier) um die koreanische Erfolgsserie massenhaft besorgte Eltern bei der FSK durchklingelten und ihren Unmut darüber ausdrückten, dass ihr dummes Gör Kind beim Murmelspielen einen Mitschüler erschoss.
Bemerkenswert ist in jedem Fall, welche Wellen die Serie schlägt, welche Bereiche der Bevölkerung sie erreicht und dass es 2021 immer noch einen derartigen Mangel an Medienkompetenz gibt, dass so viele Menschen an SQUID GAME verzweifeln.

Nun wisst ihr jedenfalls Bescheid. Wenn ihr also unter 16 seid, lest nicht Thrill & Kill, schaut nicht SQUID GAME und vor allem: fahrt nicht betrunken Auto, während ihr raucht!

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