Regisseur Nicolas Winding Refn (DRIVE) bringt ein lang erwartetes Projekt auf die Leinwand, er realisiert seine Neuinterpretation des Slasher-Klassikers MANIAC COP aus dem Jahr 1988. Nach einer turbulenten Entwicklungsphase, in der das Projekt zwischenzeitlich als Serie geplant war, kehrt die Horror-Neuauflage nun endgültig als Spielfilm zurück.
Vom Serien-Konzept zurück auf die Leinwand
Die Ankündigung einer Neuauflage von MANIAC COP ist für hartgesottene Genre-Fans keine Überraschung, da Nicolas Winding Refn bereits seit Jahren an dem Stoff arbeitet. Ursprünglich war das Projekt als klassischer Spielfilm geplant, bevor es vor einigen Jahren komplett umstrukturiert wurde. Gemeinsam mit dem US-Kabelsender HBO und dem Streamingdienst Canal+ sollte die Geschichte als mehrteilige Serie umgesetzt werden. Nachdem es lange Zeit still um die Produktion wurde, folgt nun die Kehrtwende, die Serie ist vom Tisch und der MANIAC COP kehrt zu seinen Wurzeln als Kinofilm zurück.
MUBI übernimmt die weltweite Finanzierung für MANIAC COP
Dass MANIAC COP nun wieder als Spielfilm realisiert werden kann, liegt maßgeblich an einem neuen Partner, der Streamingdienst und Filmverleih MUBI übernimmt die vollständige Finanzierung der Produktion. Damit sichert sich das Unternehmen zeitgleich die Verleihrechte für strategisch wichtige Märkte weltweit, darunter Nord- und Lateinamerika, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien sowie Australien und Neuseeland. Für Kinofans ist die Partnerschaft eine gute Nachricht, da sich das Medienunternehmen ausdrücklich zu einem breiten, regulären Kinostart verpflichtet hat. Als Co-Produzent agiert zudem die französische Vertriebsgesellschaft GoodFellas.
Kein klassisches Remake, sondern eine Wiederauferstehung
Für Nicolas Winding Refn besitzt der Stoff im heutigen gesellschaftlichen Kontext eine ganz neue Relevanz. Wie der Regisseur in einer offiziellen Erklärung betonte, löse allein die Ikonografie eines MANIAC COP im aktuellen politischen Klima eine unmittelbare und beunruhigende Reaktion aus. Er verspricht für die Neuauflage eine radikal neue Vision, die sich durch pures Chaos auszeichnen soll.
Ein Blick zurück auf das Original von William Lustig
Um die Faszination hinter dem Projekt zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf das Jahr 1988. Damals brachten Regisseur William Lustig und Drehbuchautor Larry Cohen den ersten MANIAC COP in die Kinos. Der raue Low-Budget-Film fing die düstere, von Kriminalität geprägte Atmosphäre des damaligen New Yorks perfekt ein. Die Handlung dreht sich um eine brutale Mordserie, die von einem Hüter des Gesetzes in voller Uniform begangen wird.
Als der junge Polizist Jack Forrest, gespielt von Genre-Ikone Bruce Campbell (TANZ DER TEUFEL), unschuldig unter Verdacht gerät, beginnt für ihn und Lieutenant Frank McCrae (Tom Atkins) ein Wettlauf gegen die Zeit. Hinter dem mörderischen Polizisten steckt Matt Cordell (Robert Z’Dar), ein ehemaliger, für tot erklärter Cop, der auf einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen das eigene System geht. Trotz anfangs gemischter Kritiken entwickelte sich der Slasher im Heimkino-Bereich schnell zum absoluten Kultfilm und zog weitere Fortsetzungen nach sich.
Wann kommt das MANIAC COP-Remake
Ein konkreter Tag für die Veröffentlichung steht zwar noch aus, über seine Social-Media-Kanäle kündigte der Regisseur jedoch bereits offiziell an, dass der Film im Laufe des Jahres 2027 weltweit in die Kinos kommen soll.
Schaut euch hier gerne noch den Trailer von MANIAC COP 1988 an.
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