Die Vorführung von del Toros FRANKENSTEIN hätte nicht besser getimt werden können. Wurde er doch gestern, am 30. August auf den Filmfestspielen von Venedig gezeigt – dem Geburtstag von Mary Shelley.
Guillermo del Toro sprach kürzlich gegenüber Variety über seine gemeinsame Zeit mit FRANKENSTEIN als Zuschauer und Regisseur. Er sah die Adaption des Romans von James Whales (1931), da war er noch ein Kind. Das bin ich, habe er gedacht. „… Er war ein Außenseiter. Er passte nicht in diese Welt. Er war fehl am Platz, so wie ich mich als Kind gefühlt habe.“, berichtete er weiter. In vielerlei Hinsicht scheint Guillermo del Toro für Frankenstein wie geschaffen zu sein. Als begeisterter Liebhaber und Historiker aller Horrorthemen hat del Toro insbesondere Frankensteins Monster als eine seiner Lieblingsfiguren bezeichnet. Nun hat das Publikum in Venedig endlich seine lang erwartete Version von Mary Shelleys Roman gesehen. Was sagen die Leute dazu?
Einige kritisierten die zweieinhalbstündige Laufzeit des Films. FRANKENSTEIN ist sein zweitlängster Film nach dem Remake des Klassikers NIGHTMARE ALLEY. Andere sagen, es brauche nun mal Zeit, dem perfekten Paar von Guillermo del Toro und Frankenstein gerecht zu werden.
Fazit: Bei den 82. Internationalen Filmfestspielen in Venedig fielen die Kritiken für del Toros FRANKENSTEIN überwiegend positiv aus. Der Regisseur wurde im Großen und Ganzen für die visuellen Effekte gelobt, und auch die Hauptdarsteller (vor allem Jacob Elordi, der das Geschöpf spielt) und die Musik wurden bewundert.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels, hatte der Film eine Bewertung von 77 % auf Rotten Tomatoes.







