Review: DARK ENCOUNTER (2019)

Dark Encounter: Cover
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 6.0

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4/10 (1)

Darsteller: Laura Fraser, Mel Raido, Sid Phoenix, Grant Masters, Spike White, Alice Lowe
Regie: Carl Strathie
Drehbuch: Carl Strathie
Länge: 98 Minuten
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 06.03.2020
Verleih/ Vertrieb: Falcom Media
FSK: ab 16

DARK ENCOUNTER ist der zweite Spielfilm von Regisseur Carl Strathie. Zuvor hatte er SOLIS gedreht, der, wie auch DARK ENCOUNTER, auf dem Fantasy Filmfest gezeigt wurde. Strathie hat ebenfalls das Drehbuch verfasst und versucht in dem Film einen Kriminalfall mit einer Begegnung der 3. Art zu verbinden. Inwieweit das gelingt, könnt ihr in unserem Review erfahren.

Dark Encounter: Strahlendes Licht

Inhalt von DARK ENCOUNTER

Im Jahr 1982 verschwindet die 8-jährige Maisie spurlos. Obwohl sich die ganze Kleinstadt an der Suche beteiligt, wird sie nicht wiedergefunden. Ein Jahr später kommt die Familie gerade von einer Gedenkveranstaltung, als es zu merkwürdigen Ereignissen kommt. Es tauchen mysteriöse Lichter auf und der Strom spielt ebenfalls verrückt. Wird die Familie endlich erfahren, was mit Maisie geschehen ist?

Resümee zu DARK ENCOUNTER

DAKR ENCOUNTER ist ein Low-Budget-Film, der versucht durch seine Story zu überzeugen. Das gelingt zunächst auch gut. Im ersten Drittel des Films wird das Mysterium um das Verschwinden von Maisie ausgebaut und die Familie vorgestellt. Es wird klar, dass die Situation an allen Beteiligten nagt und beispielsweise die Ehe der Eltern von Maisie zu zerbrechen droht. Es herrschen einige Spannungen zwischen den einzelnen Familienmitgliedern.
Das zweite Drittel ist teils mit einem Home-Invasion-Streifen zu vergleichen. Es herrscht Hektik, immer wieder muss die Familie fliehen und sich in Sicherheit bringen. Die Spannung wird in diesem Teil von DARK ENCOUNTER schnell in die Höhe getrieben und bleibt auch lange dort.
Das letzte Drittel soll dann die Auflösung bringen. Es gibt auch eine Erklärung für das Verschwinden des Mädchens, allerdings ist die Art und Weise dieser eher unbefriedigend. Die Auflösung selbst wirft aber wieder etliche Fragen auf.

Dark Encounter: Bewaffnet im Wald

Eine Auflösung, die keine ist

Die Machart des Films ist zu großen Teilen in Ordnung. Es klappt zunächst gut das Interesse an dem Geschehen zu wecken, um dann ein wenig später beinahe schon in Richtung Terror zu driften. Der Teil in dem sich die Familie versucht im Haus zu verschanzen und vor den Eindringlingen zu schützen ist gut umgesetzt. Sicher gibt es hier und da das eine oder andere Klischee, beispielsweise werden die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt, und auch ein paar Referenzen zu anderen Filmen, wie SIGNS oder BEGEGNUNG DER 3. ART. Das Ganze ist gut gemacht und unterhaltsam. Leider kann der letzte Teil von DARK ENCOUNTER da nicht mithalten. Das größte Problem ist, dass das Verhalten der Außerirdischen nicht erklärt wird. Während man zunächst von einer „normalen“ Entführungssituation ausgeht, kommt später ein Plottwist, der alles auf den Kopf stellt. Er bietet zwar eine gewisse Auflösung, kratzt damit aber nur an der Oberfläche, so dass vieles ungeklärt bleibt.

Für einen Film mit niedrigem Budget ist DARK ENCOUNTER solide. Die Kameraarbeit ist okay und der Soundtrack passt gut zum Geschehen. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut und überzeugend.
Wegen dem Budget darf man keine großartigen CGI-Effekte erwarten. Statt gigantischer Raumschiffe gibt es ein paar bewegliche Lichter am Himmel und Flutlicht durch die Jalousien. Allerdings wird der gewünschte Effekt auch dadurch erreicht.

Dark Encounter: Lichter im Himmel

DARK ENCOUNTER ist ein Film, der ein paar Genre durcheinander mischt und das zu großen Teil erfolgreich. Leider wirft die Auflösung mehr Fragen auf, als das sie Lösungen bietet. Wer davon absehen kann, wird sich durch den Streifen gut unterhalten fühlen.

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