Review: FREAKY (2021)

freaky review
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 7.5

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Darsteller: Vince Vaughn, Kathryn Newton, Celeste O'Connor
Regie: Christopher Landon
Drehbuch: Michael Kennedy, Christopher Landon
Länge: 102 min
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 04. Februar 2021 (Kino)
FSK: ab 16

Für viele wird Vince Vaughn immer der Typ aus den Komödien bleiben, auch wenn er von PSYCHO, über TRUE DETECTIVE bis zu BRAWL IN CELL BLOCK 99 und DRAGGED ACROSS CONCRETE zeigte, dass er auch anders kann.
In FREAKY vermischt er sein bisheriges Tun und spielt er einen maskentragenden Serienmörder….und eine gemobbte Teenagerin.

Story:
Der „Blissfield Butcher“ geht um. Der hünenhafte Killer hat es auf Teenager abgesehen und als ihm bei seinem letzten Gemetzel ein besonderer Dolch in die Hände fällt und er damit die Jugendliche Millie attackiert, tragen beide die gleiche Verletzung an der gleichen Körperstelle davon.
Als wäre das nicht erschreckend und merkwürdig genug, wachen sowohl Millie als auch der Butcher am nächsten Tag auf und finden sich im Körper des jeweils anderen wieder.

freaky rezension
Wenn FREAKY FRIDAY und FREITAG, DER 13. sich treffen….

Die Vorbilder für FREAKY sind klar. Teen-Bodyswitch-Comedy a la FREAKY FRIDAY auf der einen, Slasher wie FREITAG, DER 13.
Die Handlung spielt an einem Freitag, dem 13. Und der Butcher trägt eine Jason-artige Maske) auf der anderen Seite.

Wie schon mit HAPPY DEATHDAY 2U mischt Regisseur Michael Landon den Stoff einer Komödie (dort war es ….UND TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER) mit Horror. Da das Ganze im Universum von Arbeitgeber Jason Blum stattfindet, sind High School – Themen nicht weit, aber wenn das so vorgetragen wird, wie in FREAKY, kann man auch als Erwachsener Spaß haben.freaky kritik

Da in diesem Fall gleich zwei Menschen mit zwei neuen Körpern klarkommen müssen, deren Umfeld aber mit ihren alten Eigenschaften leben muss, sorgt für Entertainment. Da der Butcher im Körper der jungen Frau nach wie vor ein fieser Verbrecher ist, Millie den wuchtigen Körper des Mörders aber auch zu ihren Vorteilen zu nutzen lernt, kommen Horrorfans auf ihre Kosten.

Schon im Prolog, in dem Vince Vaughn / der Blissfield Butcher vier Teens schlachtet, wird deutlich, dass neben Körpertausch-Gags auch mit saftig-kreativen Kills zu rechnen ist. Gerade letzteres war nicht unbedingt zu erwarten. Dieser Linie bliebt FREAKY durchgängig treu und da stört es auch nicht, dass zwischen schnell anwachsendem Bodycount und etwas Teenieliebelei hin und hergewechselt wird.freaky vaughn

Ein leichter Film für schwere Zeiten

Wie das mit Humor aber eben so ist, der eine wird’s kindisch finden, wenn Vaughn tussimäßig durch die Schulflure rennt, der andere wird sich die Schenkel blauklopfen. Manche Späße sind sicher recht stumpf geraten, auch die Charaktere sind Stereotypen, die man seit 30 Jahren 100-mal gesehen hat.
Die Darstellung von Millies schwulem Kumpel wirkt sogar so anachronistisch, dass damit zu rechnen ist, dass die politically correctness – Armee anklopft.
Aber hey, wir leben in schweren Zeiten, da muss doch etwas Albernheit erlaubt sein.
Außerdem ist im Film immer genug los, um über diese Unebenheiten hinwegzusehen.

Fazit: FREAKY versprüht Spaß, Leichtigkeit und Blut.

PS: ob der Kinostart Anfang Februar angesichts der aktuellen Lockdown-Lage zu halten ist, ist zu bezweifeln.

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