Review: SPLICE (2009)

splice - das genexperiment review
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 8.0

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Darsteller: Adrien Brody, Sarah Polley, Delphine Chanéac
Regie: Vincenzo Natali
Drehbuch: Vincenzo Natali, Antoinette Terry Bryant, Doug Taylor
Länge: 104 min
Land:
Genre:
Veröffentlichung: 3. Dezember 2010 (Heimkino)
Verleih/ Vertrieb: Universum
FSK: ab 16

Dass man als Mensch nicht in die Natur eingreifen sollte, lehrten uns schon Geschichten wie JURRASIC PARK, FRANKENSTEIN oder die Schönheits-OPs von Michael Jackson.
In Filmen gehen solche Experimente grundsätzlich schief, weil alles andere langweilig wäre, doch gibt es einerseits platte Monster, die sich anderthalb Stunden lang über die Leinwand morden und andererseits intelligente Stories, wie die von SPLICE.splice polley

Das Forscherpaar Clive und Elsa verbindet die Gene von verschiedenen Tieren zu Hybrid-Wesen.
Aber damit nicht genug: Während Clive Bedenken hat, treibt die Neugier Elsa dazu menschliche Gene einfließen zu lassen. Das daraus entstandene Produkt ziehen die beiden auf und stellen fest, dass nicht alles ist, wie es den Schein hat.

Eine einfache Was-wäre-wenn-Situation

SPLICE wirkt trotz des fiktiven Geschöpfs nicht konstruiert, sondern lebt von der „Was wäre wenn?“ – Frage und zeigt sich stets von verschiedenen Seiten. So ist die Kreatur eine Kreuzung verschiedener Tiere: hat Lungen, aber kann unter Wasser atmen; hat Flügel, aber die Sprungkraft einer Katze und dazu menschliche (Wesens-)Züge.
Dazu kommt, dass Dren, wie Elsa das Wesen nennt, schnell älter wird und schon nach ein paar Wochen zur Geschlechtsreife heranwächst.splice - das genexperiment kritik

Auch die Figuren von Clive und Elsa sind keineswegs eindimensional gestaltet, sondern verfügen über Stärken und Schwächen und vollziehen im Laufe des Films eine glaubwürdige Wandlung. Gespielt werden die beiden von Adrian Brody (PREDATORS, KING KONG) und Sarah Polley (DAWN OF THE DEAD), die gute Arbeit abliefern.

SPLICE nutzt CGI ohne Fremdscham auszulösen

„Dren“ wird gespielt von Delphine Chanéac, dürfte ansonsten aber vor allem am Computer entstanden sein. Dies ist jedoch nur in wenigen Szenen zu bemerken und muss hier mehr noch als in anderen Filmen hervorgehoben werden, da SPLICE mit einer billig animierten Figur nicht funktioniert hätte. So aber kann man als Zuschauer jede Lebensphase des Hybriden genießen. Egal, ob als witziges hühnchen-artiges Neugeborenes, als pubertierende Heranwachsende oder als junge Frau, deren Sexualität in mehr als einer Beziehung eine Bedrohung darstellt.splice - rezension

Echter Horror entsteht nur im Showdown, der nicht recht zum Rest des Films passen will, aber dabei doch noch einen Kniff parat hält, der sich einerseits lange vorher anbahnt, andererseits doch überrascht.
Ansonsten versucht Splice nicht aufgesetzt brutal oder dunkel daherzukommen, kann aber dennoch – oder deswegen – als gelungen bezeichnet werden.

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