Review: TREMORS: SHRIEKER ISLAND (2020)

tremors shrieker island review
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 5.0

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Darsteller: Jackie Cruz, Michael Gross, Jon Heder
Regie: Don Michael Paul
Drehbuch: Brian Brightly, Don Michael Paul
Länge: 98 min
Land:
Genre: , ,
Veröffentlichung: 26. November 2020 (Heimkino)
Verleih/ Vertrieb: Universal
FSK: ab 16

Wer hätte gedacht, dass TREMORS –  IM LAND DER RAKETENWÜRMER ein Franchise aufbaut, das nun 30 Jahre alt wird und sieben Teile umfasst?
Sicher, das Original hat sich mit der Zeit einen verdient guten Ruf erarbeitet, war aber nicht gerade ein Kassenschlager und wie nicht anders zu erwarten, machte Kevin Bacon anderweitig Karriere und auch Fred Ward blieb nur noch für Teil 2.
Aushängeschild der Reihe wurde dadurch Michael Gross, der als Waffennarr und Prepper Burt anfangs nur eine Nebenrolle hatte.
Natürlich ist Burt auch in TREMORS: SHRIEKER ISLAND wieder dabei.tremors shrieker island rezension

Story: Auf einer idyllischen Insel machen reiche Menschen Jagd auf Graboiden. Um das Abenteuer besonders zu machen, wurden deren Eier genetisch modifiziert. Dass Gentechnik mit Vorsicht zu genießen ist, zeigt sich, als das Eiland plötzlich von intelligenten Graboiden und Kreischern überflutet wird und die Waffen knapp werden.
Zum Glück ist Burt Gummer nicht weit…

Burt Gummer ist wieder da

Es gilt, was für jeden siebten Teil gilt: man sollte nicht zu viel erwarten. Der Film sieht auf den ersten Blick so aus, als wäre er ein Produkt des Sci-Fi-Channels und einige Möchtegern-coole Dialoge sind zum Fremdschämen.

Allerdings hat man immerhin die Kohle in die Hand genommen, um Thailand als Drehort zu wählen und die Location hebt sich angenehm von dem ab, was man sonst so sieht. Für das touristische Auge macht sie sogar mehr her, als das öde Wüstenkaff Perfection, in dem Teil 1 spielte.
Auch die Effekte sind für eine x-te Fortsetzung passabel. Da ist man weit über SHARKNADO-Niveau (wo Mängel Methode haben) und auch über WRONG TURN 3-6 Level.tremors shrieker island rezension

So ist Burts Eremiten-Vollbart, den er anfangs trägt, nicht etwa schlecht angeklebt, sondern wurde für TREMORS: SHRIEKER ISLAND extra wachsen lassen. Das ist natürlich unter „nebensächlich“ abzulegen, ähnliches zeigt sich aber auch in den vielen Actionszenen, die technisch anständig umgesetzt wurden.

Allerdings teilen sich die meisten Fortsetzungen, dass sie zum Übertreiben neigen und/oder den Ton des Originals aus dem Auge verlieren. Die TREMORS-Reihe wollte sicher nie sonderlich ernst genommen werden, hier setzt man aber rein auf Zirkus und geht schon mal mit Gatling-Gun jagen, als wäre ein Predator in der Nähe (es finden sich weitere Parallelen, die aber auch als solche deklariert sind).shrieker-island thrillandkill

TREMORS: SHRIEKER ISLAND ist brauchbare B-Action

Die Figuren sind eine Ansammlung von Stereotypen, das war Burt aber selbst schon in Teil 1. Eine differenzierte Charakterstudie war wohl auch nie der Plan.
Neben Michael Gross zählen Jackie Cruz (ORANGE IS THE NEW BLACK) und Richard Brake (3 FROM HELL, PERFECT SKIN) zu den Hauptdarstellern. Keine A-Riege, aber Gesichter die man kennen kann.

Fazit: Auf dieser Insel darf man getrost des Hirn am Hafen abgeben und anderthalb Stunden voller B-Monster-Action genießen.

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