Review: 13 FANBOY (2021)

13 fanboy review
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 6.0

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Darsteller: Kane Hodder, Dee Wallace, Corey Feldman
Regie: Deborah Vorhees
Drehbuch: Deborah Vorhees, Joel Paul Reisig
Länge: 104 min
Land:
Genre:
Veröffentlichung: 10. Juni 2022 (Mediabook)
Verleih/ Vertrieb: Pierrot Le Fou
FSK: ab 18

FREITAG, DER 13. gehört ohne Zweifel zu den beliebtesten Horror-Reihen und Jason Vorhees ist eines der Genre-Aushängschilder.
Dass das Franchise 12 reguläre Filme, verschiedene Fan-Filme und natürlich unzählige popkulturelle Verweise und Einflüsse vorzuweisen hat, ist daher nur logisch.
Einen Film wie 13 FANBOY gab es jedoch bisher nicht und der ist wohl für allen echten Fanboys und -görrls von Bedeutung.

Story:
Ein Fan der FREITAG, DER 13.-Filme übertreibt es mit seiner Begeisterung. Nicht nur stalkt er verschiedene Schauspieler der Slasher-Streifen, er eifert auch seinem Vorbild Jason auf blutige Weise nach.

13 fanboy kritik

13 FANBOY ist Fanservice pur

Kane Hodder, C.J. Graham, Corey Feldman und Dee Wallace sind nur einige bekannte Namen, die bei 13 FANBOY mitmischen und sich teilweise selbst spielen.
Hodder und Graham mimten gemeinsam fünf Mal den Jason, Feldman war immerhin in zwei Filmen als Opfer zu sehen und während Dee Wallace keinen Bezug zur Filmreihe hat, gehört sie natürlich zu den Scream Queens der 80er, die man aus CUJO oder DAS TIER kennt.

Daneben gibt es zahlreiche weitere Franchise-Darsteller zu sehen und selbst Regisseurin Deborah Vorhees teilt sich nicht nur zufällig den prominenten Nachnamen mit Jason, sondern war in einem der Filme zu sehen. Ari Lehmann, der im ersten Teil einen 17-Sekunden-Auftritt als Jason hat, darf mit seiner Band etwas Soundtrack beisteuern.

13 FANBOY ist also echter Fanservice und mehr will der Film auch nicht sein. Passenderweise spielt ein Teil der Handlung auf einer Fanconvention, was vermutlich auch der Ort war, wo man die Schauspieler auflas.13 fanboy freitag der 13.

Idee toll, Umsetzung holprig

Für einen Außenstehenden handelt es sich bei 13 FANBOY um einen mäßigen Film, mit niedrigem Budget und begrenzten Möglichkeiten, der zudem immer etwas zerrissen wirkt, so als habe man einen Teil des Casts nur kurz filmen können und dann dort hineingeschnitten, wo es eben halbwegs passt. Franchise-Liebhaber werden jedoch nicht nur die Verweise zur Originalreihe zu schätzen wissen, auch 13 FANBOY ist natürlich ein Slasher geworden.
Auch wenn die Herangehensweise an das Thema ungewöhnlich sein mag, im Herzen ist das Werk eine klassische 80er-Schlachtplatte mit Masken, Titten und Killen.13 fanboy rezension

Dass selbst andere Fanfilme wie NEVER HIKE ALONE Erwähnung finden, macht übrigens zusätzlich sympathisch und so wirkt 13 FANBOY wie eine gemütlich-familiäre Angelegenheit, die vielleicht nicht mit dem meisten Geld oder Talent, aber mit viel Liebe zum Thema entstand.

Ist man ausgesprochener Fan der Reihe, ist womöglich ein Bewertungspunkt mehr angebracht, denkt man bei der Erwähnung von „Jason“ zuerst an Jason Blum, geht die Bewertung wohl eher nach unten (und ein Gang zu Papas DVD-Regal ist angebracht).

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