Review: BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS (2019)

Brightburn - Son of Darkness: Cover
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 7.0

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5.3/10 (3)

Darsteller: u.a. Jackson A. Dunn, Elizabeth Banks, David Denman
Regie: David Yarovesky
Drehbuch: Brian Gunn, Mark Gunn
Länge: ca 90 Minuten
Land:
Genre: , ,
Veröffentlichung: 20.06.2019
Verleih/ Vertrieb: Sony Pictures
FSK: ab 16

Was wäre wenn eine mächtige Person wie Superman böse wäre? Dieser Frage geht BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS aus dem Jahr 2019 nach. Statt das Heranwachsen eines zukünftigen Superhelden zu beobachten, geht der Film von Regisseur David Yarovesky (THE HIVE) in genau die andere Richtung. Das Drehbuch wurde von Mark und Brian Gunn, dem Cousin und Bruder von James Gunn (u.a. SLITHER und GUARDIANS OF THE GALAXY), geschrieben, die davor noch keine Erfahrungen im Horrorbereich hatten.

Brightburn - Son of Darkness: Die Breyers

Inhalt von BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS

Im kleinen Städtchen Brightburn versuchen Tori und Kyle Breyer schon seit längerem ein Kind zu zeugen. Eines Nachts stürzt etwas aus dem Weltall in der Nähe ihres Hauses ab und sie finden ein Baby im Inneren. Die Breyers adoptieren das Kind und zunächst geht alles gut. Nach etwa zwölf Jahren merken sie, dass mit ihrem Brandon etwas nicht stimmt.

Resümee zu BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS

BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS ist ein wahrer Genre-Mix. Da gäbe es Science-Fiction, denn immerhin stammt Brandon aus dem Weltall. Der Film hat einen guten Anteil an Coming of Age, da Brandon zum Zeitpunkt der Handlung gerade in die Pubertät kommt. Dank des Konflikts innerhalb der Familie gibt es ebenfalls Aspekte eines Dramas zu sehen. Und zu guter Letzt lässt sich der Film auch in unser geliebtes Horrorgenre einordnen, immerhin setzt Brandon seine Kräfte gerne ein um andere Menschen bluten zu lassen. Theoretisch ist für alle was dabei, wobei der Horror-Anteil überwiegt.

Brightburn - Son of Darkness: Brandon hat Blut am Finger

Die Handlung des 90-minütigen Filmes ist spannend genug umgesetzt. Bereits ab Beginn weiß man, dass Brandon kein normaler Junge ist und wartet nur darauf, dass sich seine Fähigkeiten zum ersten Mal zeigen. Das geschieht zunächst ganz harmlos, aber kurz darauf beginnt er sie zu seinem eigenen Vorteil – und oft dem Nachteil anderer – zu nutzen. Es ist ziemlich schnell klar, das alles auf ein großes Finale zuläuft. Hierbei gibt es die ein oder andere Unstimmigkeit in der Geschichte, über die man aber hinwegsehen kann. Das Geschehen ist nicht unbedingt sehr originell oder komplex und somit etwas vorhersehbar, allerdings macht es trotzdem Spaß. Womöglich wäre es geschickt gewesen, dem innerfamiliären Konflikt etwas weniger Raum zu geben und damit Brandon mehr Zeit zum Zerstören und Töten zu verschaffen.

BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS kann als eine Arte düstere Parodie auf Superhelden-Filme und vor allem Superman gelesen werden. Es gibt einige Parallelen, beispielsweise die Ankunft oder die Fähigkeiten. Interessanterweise trägt Brandon auch des Öfteren eine Kombination aus roter, blauer und gelber Kleidung – sicher kein Zufall. Wie es sich für eine Parodie gehört, gibt es hin und wieder Momente zum Schmunzeln, wobei diese immer nur kurz sind.

Brightburn - Son of Darkness: Brandon

Mit Elizabeth Banks und David Denman sind zwei recht bekannte und solide Schauspieler*innen im Cast vom Film. Die beiden bringen ihre Rollen überzeugend rüber. Brandon wird von Jackson A. Dunn gespielt, dem in einigen Szenen etwas die Mimik fehlt.
BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS hat einen angenehmen Mix aus CGI und handgemachten Effekten. Es gibt wenige blutige Szenen, aber die sind gut umgesetzt und zum Teil echt eklig.

BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS ist ein spaßiger Twist zum Superhelden-Film. Aus der Story hätte etwas mehr rausgeholt werden können, aber zur kurzweiligen Unterhaltung ist der Film gut geeignet.
BRIGHTBURN – SON OF DARKNESS gibt es zur Zeit bei Netflix zu sehen. Und eine Fortsetzung ist im Gespräch.

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