Review: CENSOR – VIRTUAL COPS (2017)

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Redaktion: 5.0

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5/10 (1)

Darsteller: Pavel Mihailov, Galina Sumina, Stepan Beketov
Regie: Konstantin Shelepov
Drehbuch: Ivan Tropov
Länge: 113 min.
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 1. April 2022 BLU-RAY & DVD
Verleih/ Vertrieb: Tiberius
FSK: ab 18

Virtual Reality… seit Jahren ein Hit und gern genutzt bei Horrorspielen, findet man sich meist unter Gelächter der Freunde, in einer Ecke des Raumes kauernd wieder. CENSOR – VIRTUAL COPS macht aus diesem Spaß einen toternsten, blutigen und brutalen Knochenjob.

Story

Die Spiele mit Virtual Reality sind in der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Viel mehr gibt es kaum noch andere, allerdings sind VR-Games nun von der Realität nicht mehr zu unterscheiden. Und Grenzen können soweit überschritten werden, dass jede Handlung die Hölle beben lässt. Eine Spezialabteilung muss deshalb die virtuelle Welt kontrollieren. Denn die wenigen Regeln die es gibt, müssen eingehalten werden. Diese Aufgabe erhalten Alex und Stas, seit Ewigkeiten ein Team und die besten in ihrem Job.

Der Job scheint klar, die beiden Männer steigen in ein laufendes VR-Spiel ein, und sorgen für Ordnung. Das bedeutet, keiner darf extreme Gewalt anwenden. Gewalt, die absolut Menschenverachtend ist. Der Sinn dahinter soll sein, dass die sogenannten Censor filtern können, ob ein random Spieler durch das gespielte Game zum Serienkiller oder Mörder anderer Art wird.

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Der Sinn

Alex und Stas rennen nun aber nicht einfach blindlinks durch ein Spiel, sie nehmen ebenso daran Teil und kehren in die reale Welt zurück, sobald sie selbst gestorben sind, oder sich mit einem Codewort zurück befördern. Während sie aber selbst spielen, geizen beide nicht mit roher Gewalt. Das führt nun gleich zu Beginn zu ein paar Fragen. Gut, dass es gleich Antworten gibt, denn offenbar kitzeln die Censor so andere Spieler, um deren Brutalität offen zu legen.

Alex, Stas & Zodiac

Ein Titel für ein Spiel, welches schon die Handlung verrät. Hier geht es um Serienmörder und darum, möglichst brutal und herzlos zu handeln, das bringt Punkte… Alex ist Weltmeister in diesem Game und hat dadurch enorm viel Geld. Stas ist seinem Kollegen eigentlich ebenbürtig, wäre da nur nicht dieses kleine Quentchen, welches ihm immer zu einem Sieg gegen Alex fehlt. Ein Konkurrenzkampf ist also immer da, auch wenn die beiden Freunde sind. Und dieser Kampf wird sich zuspitzen.

So richtig Sinn macht die Story in der ersten Hälfte nicht, zumal man ein Geheimnis, welches als Twist genutzt werden könnte, schon zu Beginn erfährt. Denkbar schlecht gelöst und schade um diese eigentlich gute Geschichte.

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Handlung auf Abwegen

Wir haben die beiden Agenten in CENSOR – VIRTUAL COPS, beide unterschiedlich, und ja, zu wem man stehen soll, bleibt lange nicht ganz klar. Störend ist dagegen, dass es keine Nebenhandlungen gibt, oder bestenfalls Erläuterungen, was genau hier warum passiert. Dem Zuschauer werden Worte und Spieltitel vor die Füße gelegt, die er nun irgendwie einzuordnen versucht, während CENSOR – VIRTUAL COPS schon wieder in der nächsten Szene angelangt ist, die vor Action alles vorher passierte, verblassen lässt.

Pluspunkte

Was man CENSOR – VIRTUAL COPS nicht vorwerfen kann, ist fehlende Gewalt, Action oder Brutalität. Ja, das macht tatsächlich Spaß und die angepriesene hohe Production-Value wird gezeigt. Sieht man CENSOR – VIRTUAL COPS nur mit der Prämisse, ein VR-Killer-Game, in Filmform zu sehen, wird man Glücklich.

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Minuspunkte

Die Handlung und jede weitere Figur in CENSOR – VIRTUAL COPS. Alex und Stas tragen dem Film, sie sind und bleiben der Mittelpunkt. Kleine versuchte Nebenhandlungen laufen ins Leere. Alex Beziehung zum Beispiel wirkt zu konstruiert, als dass man sie ernst nehmen könnte. Selbst wenn man nach dem Abspann noch dran bleibt, und eine weitere Szene gezeigt wird, die noch einmal etwas reißen könnte, bleibt man ratlos zurück.

CENSOR – VIRTUAL COPS

Sicherlich wird der VR-Streifen einigen Horrorfans Spaß machen, denn die Kampfszenen und Spielabschnitte sind spaßig anzusehen. Wenn ihr allerdings eine gute Handlung bevorzugt, wird das wohl kein Film für euch sein. Immerhin gibt es eine Botschaft: NICHT JEDER DER KILLERSPIELE SPIELT WIRD ZUM MÖRDER. NICHT JEDER MÖRDER SPIELT KILLERSPIELE.

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