Review: SQUID GAME (Serie) (2021)

Squid Game: Cover
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 8.5

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9/10 (1)

Darsteller: u.a. Lee Jung-jae, Park Hae-soo, Jung Ho-yeon, Anupam Tripathi
Regie: Hwang Dong-hyuk
Drehbuch: Hwang Dong-hyuk
Länge: ca 60 Minuten
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 17.09.21
Verleih/ Vertrieb: Netflix
FSK: ab 16

SQUID GAME ist eine koreanisch Serie, die Thriller mit Action und etwas Drama verbindet. Die Handlung erinnert an ALICE IN BORDERLAND, THE HUNGER GAMES oder BATTLE ROYALE. Allerdings hat die Serie ihre eigene Interpretation von tödlichen Wettbewerben und ist glücklicherweise nicht einfach eine Kopie.
Netflix hat die in Auftrag gegebene Produktion am 17. September veröffentlicht. Die Serie umfasst neun Episoden, die alle etwa eine Laufzeit von einer Stunde haben. Regie und Drehbuch hat Hwang Dong-hyuk übernommen.

Squid Game: Die versammelten Teilnehmenden

Handlung von SQUID GAME

Seong Gi-hun hat große Geldprobleme. Von einem mysteriösen Mann bekommt er eine Einladung zu einem Spiel der besonderen Art. Zusammen mit 455 anderen überschuldeten Personen wird er an einen unbekannten Ort gebracht, wo die Gruppe an verschiedenen Spielen aus der Kindheit teilnimmt. Es gibt viel Geld zu gewinnen. Der Haken: Wer das Spiel nicht schafft, stirbt. Schnell wird aus Spaß blutiger Ernst.

Resümee zu SQUID GAME

Die Handlung der Serie ist nicht bahnbrechend. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, gibt es bereits ähnliche Filme und Serien. Interessant ist aber, dass die Teilnehmenden zunächst freiwillig teilnehmen und das Spiel theoretisch abgebrochen werden kann, wie in der ersten Folge erklärt wird. Das sorgt noch einmal für eine etwas andere Ausrichtung des Ganzen. Dazu kommt, dass Kinderspiele gespielt werden, was eine angenehm ironische Note in die Serie bringt. Im Laufe der Serie gibt es ein paar Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und ein paar, die vorhersehbar waren.
SQUID GAME ist ziemlich unterhaltsam umgesetzt. Es gibt immer mal wieder humorvolle Momente aber auch sehr Dramatische, wie man es aus koreanischen Serien und Filmen gewohnt ist. Damit einher geht teilweise Overacting, da aber die Handlung selbst auch sehr übertrieben ist, passt das gut rein.

Squid Game: Das erste Spiel

Anders als die erste Folge glauben lässt, gibt es in SQUID GAME nicht nur einen Protagonisten. Die Serie beginnt zwar mit Seong Gi-hun im Fokus, nach und nach werden aber auch die Geschichten anderer Personen näher erläutert. Beispielsweise wird der Hintergrund der stillen Kang Sae-byeok erläutert, die aus Nordkorea geflohen ist und verzweifelt versucht ihre Mutter auch in den Süden zu schleusen. Es ist gut, dass die Serie nicht nur Seong Gi-hun in den Vordergrund stellt, der hat zwar eine liebenswerte Seite, kann sich aber ebenfalls extrem daneben benehmen. Zumal es bei insgesamt 456 Teilnehmenden auch verschenktes Potential wäre, würde es nur einen Protagonisten geben. Die verschiedenen Charaktere sorgen immer wieder für Abwechslung und lassen die Serie kurzweilig erscheinen. Die zwangsläufigen Spannungen untereinander können so aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.

Squid Game: Seong Gi-hun

Handwerklich ist SQUID GAME sehr solide. Hier und da gibt es immer mal wieder schöne Kameraeinstellungen und das gute Set tut sein übriges dazu.
Schauspielerisch ist die Leistung eigentlich durchgehend gut. Wie erwähnt gibt es teilweise Overacting, was aber gerade in koreanischen Dramen quasi dazu gehört. Im späteren Verlauf der Serie treten ein paar Charaktere auf, die wie Amateurschauspieler wirken, zum Glück sprechen sie aber nicht viel und verschwinden auch recht rasch wieder.
Die Effekte in SQUID GAME sind hauptsächlich CGI und dafür gut. Ein paar mal gibt es Handgemachte zu sehen, die auch deutlich überzeugender sind.

SQUID GAME ist eine unterhaltsame Serie, die zwar das Rad nicht neu erfindet, aber neue Ideen einbringt. Die neun Folgen sind kurzweilig und spannend, sofern man sich auf das übertriebene Setting einlassen kann.

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