Special :: Fünf Tipps für ein erfolgreiches Crowdfunding

Das Crowdfunding erfreut sich großer Beliebtheit. Doch bei weitem nicht alle Projekte werden erfolgreich finanziert. Woran das liegen kann und was man bei der Konzeption einer Kampagne beachten sollte, hat sich Filmemacher und T&K-Autor Jonas Sommer gefragt und einen kleinen Leitfaden erstellt: 5 Tipps für ein erfolgreiches Crowdfunding. Oder: Einfach geht anders.

 

Ohne Moos, nichts los

Die Zutatenliste für einen erfolgreichen Filmdreh ist lang: Darsteller, Crew, Equipment, Catering, Hotels… Diese Liste lässt sich beinahe bis ins Unendliche fortführen und mit der Länge der Liste wächst auch ein einhergehender Faktor: die Kosten. Das Filmemachen ist nämlich in erster Linie eines: teuer.
Selbst bei, oftmals irreführenderweise, als „No Budget“ bezeichneten Projekten, geht ohne das schnöde Mammon für gewöhnlich nicht viel. Cast und Crew arbeiten zwar in der Regel für lau, das bedeutet aber nicht, dass sie keine neuen Kostenstellen eröffnen, denn auch Enthusiasten müssen Essen, Schlafen und freuen sich darüber, wenn sie nicht auf ihrer Spritrechnung sitzen bleiben.

Dummerweise hat man auch nur in den seltensten Fällen alles, was man für den Dreh braucht. Wer nicht gerade zum Kreis der Privilegierten gehört, der über Kameramann bis hin zum Maskenbildner einen filmisch weitrechenden Freundeskreis besitzt, der wird nicht drum herumkommen, den Geldbeutel weit zu öffnen.

Wie also finanziert man so einen Film? Ein Bankraub? Wohl zu riskant. Eine Förderung? Wenn du dir bereits einen Namen in der Szene gemacht hast oder dein Drehbuch von einem aktuellen, gesellschaftlich viel diskutierten Politikum handelt, dann versuch dein Glück. Trifft weder das Eine, noch das Andere zu, dann wird das wohl eher nichts. Ein privater Investor? Wenn du nicht gerade einen wohlhabenden Freund hast, der sich den Luxus gönnen und dir einen Traum erfüllen möchte, dann vergiss es. So hart es klingt: Kein Investor interessiert sich für ein Projekt, das sich am Ende vermutlich nicht einmal vollständig refinanzieren wird. Privat finanzieren? Das nenne ich Enthusiasmus! Mein „Go!“ hast du. Aber ob es wirklich ausreicht?

Woher also nehmen, wenn nicht stehlen? Eine mögliche Lösung liefert das sog. „Crowdfunding“, welches in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen hat. Hierbei handelt es sich um eine Art der Schwarmfinanzierung. Das funktioniert in der Theorie wie folgt: Viele einzelne Filmenthusiasten geben einen bestimmten Betrag X in den Pool und erhalten dafür eine Belohnung, nachdem der Film fertig gestellt wurde. Diese Belohnung kann fast alles sein, von exklusiven T-Shirts bis hin zu einer DVD-Sonderauflage sind kaum Grenzen gesetzt.

Klingt einfach und vielversprechend, aber funktioniert das auch in der Praxis? Die Antwort darauf ist jein: Zwar gibt es durchaus einige Projekte, die durch Crowdfunding sehr erfolgreich finanziert wurden, jedoch gibt es weit mehr Projekte, die deutlich weniger erfolgreich finanziert wurden. Doch woran liegt das?
Die Gründe hierfür sind vielfältig, oftmals offensichtlich und manchmal ist es wohl auch einfach ein bisschen Glücksache. Klar ist auch, dass „Erfolg“ immer ein Stück weit Ansichtssache ist, es für Geldregen leider keine Garantie gibt und Ausnahmen die Regel bestätigen. Was es aber durchaus gibt, sind Tipps und Kniffe, um die Chancen für ein erfolgreiches Crowdfunding zu erhöhen. Welche das sind, das erfahrt ihr im Folgenden!

Fünf Tipps für ein erfolgreiches Crowdfunding

1. Die Zielsetzung

Jeder möchte möglichst viel Kohle. Soweit, so verständlich. Oftmals wird das aber auch zu einem Problem, wenn zwischen Zielsetzung und Erfolgschance eine zu große Lücke klafft. Ihr steht noch ganz am Anfang eurer filmischen Karriere, wollt aber eine aufwändige Geschichte mit bekannten Stars verfilmen und braucht dafür 30.000 Euro? Das geht mit Ansage schief! Habt ihr kein wahnsinnig gutes Konzept oder bereits im Vorfeld prominente Gesichter mit an Bord (wir sprechen von sicheren Zusagen, nicht die Absicht mal anzufragen), dann sind Fundingziele, die über einen niedrigen, vierstelligen Bereich hinausgehen, für Erstfilmer ziemlich unrealistisch. Hier gilt es zunächst einfach kleinere Brötchen zu backen und die eigene Situation, sowie die des Films, realistisch einzuschätzen.

Negativbeispiele gibt es wie Sand am Meer, ein Positivbeispiel ist die Startnext-Kampagne von „Goblin 2“. Hinter dem etwas unscheinbaren Titel steckt ein Ensemble aus etablierten Film- und Fernsehmachern und deutscher Prominenz. Das Fundingziel von 24.000 Euro wurde erreicht. Nicht unbedingt mühelos – die Thematik ist halt doch nicht jedermanns Sache – aber hey, dieses Ziel muss man überhaupt erst einmal erreichen. „Goblin 2“ zeigt somit, dass auch deutschsprachige Projekte, mit einem gewissen Budgetbedarf, durchaus erfolgreich finanziert werden können. Jedoch zeigt es auch, dass es schwierig werden dürfte, noch kostenintensivere Projekte ausschließlich durch ein Crowdfunding zu finanzieren. Insbesondere dann, wenn man nicht mit prominenten Namen werben kann.

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Quelle: Startnext | Goblin 2

 

 

2. Die Auswahl der Perks und die Preisgestaltung

Habt ihr einen potentiellen Donater für euer Projekt begeistert, wird es ernst. Die Auswahl der Perks ist absolut kritisch, denn nun entscheidet der Interessent, ob und wie viel er zum Crowdfunding beiträgt. Die schlechte Nachricht ist, dass es kein Patentrezept gibt. Die gute Nachricht ist, dass es etablierte Perks gibt, die selten ignoriert werden. Zu diesen gehören DVDs und Blu-Rays (vorzugweise limitiert, bestenfalls nur beim Crowdfunding verfügbar), T-Shirts (natürlich Motivabhängig), Statisten- und Kleindarstellerrollen sowie Requisiten. Natürlich können auch weitere Perks interessant sein, dies ist oftmals auch einfach vom Projekt abhängig. Dreht ihr beispielsweise einen Film über einen Serienmörder, dann könnten Steckbriefe eurer Donater im Film auftauchen. Gern angeboten werden auch Producertitel, die dem Donater die Möglichkeit geben, seinen Namen im Vorspann des Films zu verewigen.
Ebenso wichtig wie die Auswahl der Perks, ist auch die Preisgestaltung. Hier wird es knifflig, denn es muss ein Kompromiss aus Kosten und Nutzen gefunden werden. Ihr müsst eure Kosten decken, eine Gewinnspanne berechnen und trotzdem einen Preis finden, bei dem ihr noch ausreichend Abnehmer findet. Man muss nicht BWL studiert haben, ein paar Grundkenntnisse helfen bei der Preisfindung aber ungemein weiter:
Bietet ihr beispielsweise T-Shirts an, dann solltet ihr bedenken, dass Druckkosten und möglicherweise auch Designkosten auf euch zukommen. Bietet ihr DVDs an, dann bedenkt, dass die Pressung nicht ganz billig wird, bietet ihr gar Blu-Rays an, dann solltet ihr euch absolut sicher sein, dass die hohen Produktionskosten wieder reingeholt werden. Auch gerne außer Acht gelassen werden zukünftige Versandkosten, insbesondere der internationale Versand schlägt oftmals mit zweistelligen Beträgen zu Buche.

Die vermeintlich lukrativen Producertitel sind mit ausreichend Skepsis zu betrachten. Zwar versprechen sie einen wahren Geldsegen, da Kosten/Nutzen klar in Richtung des Nutzens schwingt, die Buchung dieser Perks ist aber nicht planbar und daher sollte die Kalkulation nicht darauf gestützt werden.
Ein Negativbeispiel lieferte ein kleines Label aus Deutschland, das den Nachfolger eines hierzulande eher unbekannten Films veröffentlichte. Um attraktiver für potentielle Donater zu werden, bot man den Film in einer speziellen Sonderverpackung an. Exklusiv für Crowdfunder, versteht sich. Leider wurden wohl bei weitem nicht genug Exemplare verkauft, um hieraus eine lukrative Geschäftsidee werden zu lassen, weshalb man sich kurzerhand dazu entschloss, die Sonderverpackung auch im regulären Handel anzubieten. Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten und es darf bezweifelt werden, dass dieses Label erneut ein erfolgreiches Crowdfunding erleben wird.

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Quelle: Indiegogo | AGP – Bouquet of Guts & Gore

Ein Positivbeispiel ist die Indiegogo-Kampagne von „American Guinea Pig – Bouquet of Guts & Gore“. Man mag von den Amerikanern rund um „Unearthed Films“ halten was man will, ihre erste Crowdfunding-Kampagne war aber mit rund 35.500 USD wahnsinnig erfolgreich. Die Gründe hierfür sind vielfältig, unter den Hauptfaktoren befand sich Folgender aber mit Sicherheit:
Die Auswahl der Perks ist einzigartig. Besonders die morbide, aber kreative, Idee, Leichenteile der Filmleichen als Requisiten anzubieten, ist bemerkenswert. Sogar Requisiten mit hohem Preisschild wurden zum Teil vielfach verkauft und machten American Guinea Pig zu einer dererfolgreichsten Crowdfunding-Kampagnen im Independentfilm.

 

3. Die Glaubwürdigkeit und der Plan B

Crowdfunding basiert auf einem Vertrauensverhältnis: Die Donater kaufen ihre Perks oftmals Monate, manchmal sogar Jahre, im Voraus. Nun ist es aber im Internet grundsätzlich sehr schwer ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Der zwischenmenschliche Kontakt eines persönlichen Gesprächs fehlt. Vertrauen ist jedoch ungemein wichtig, denn ohne sinkt die Wahrscheinlichkeit rapide, dass Perks erworben werden. Was also tun?

Wichtig ist zunächst einmal der Ersteindruck: Innerhalb von wenigen Sekunden entscheidet der Interessent, ob es sich lohnt, auf der Seite zu bleiben. Wer neben ausreichend Informationen auch noch optisch auftrumpft, hat natürlich bessere Chancen als jemand, der versucht mit ein paar Textbausteinen das große Geld zu machen.
Bewährt hat es sich auf Bilder und Videos zu setzen. Dadurch findet zumindest ein virtueller Kontakt zwischen dem Filmemacher und dem Interessenten statt – man hat also ein Gesicht zur Kampagne. Wer nicht sofort ins Stottern gerät, sobald er vor einer Kamera sitzt, der kommt eigentlich kaum drum herum, persönlich von seinem Projekt zu berichten. Für die Glaubwürdigkeit ist es natürlich unabdingbar, dass das Video optisch und akustisch ein bisschen was hermacht. Wie will schließlich jemand, der es kaum schafft, ein passables Vorstellungsvideo zu produzieren, gleich einen ganzen Film auf die Beine stellen?

Hat sich der Interessent dazu entschieden, euer Gesuch genauer unter die Lupe zu nehmen, ist es wichtig, seine Fragen möglichst schon zu beantworten, bevor er sie tatsächlich stellt: Wer steckt hinter dem Projekt? Wofür wird das Geld genau benötigt? Wann kann ich mit meinen Perks rechnen? Habe ich einen Ansprechpartner? Was passiert, wenn das Crowdfunding nicht erfolgreich ist?

Die letzte Frage ist in zweierlei Hinsicht wichtig: Zum einen will der Interessent natürlich wissen, ob er sein Geld zurückbekommt, falls das Projekt nicht erfolgreich finanziert wird. Zum anderen müsst ihr natürlich wissen, ob der Film auch dann noch umsetzbar ist, wenn nicht ausreichend Geld zusammengekommen ist. Gibt es also einen Plan B?
Plattformen wie Indiegogo bieten die Möglichkeit eines sog. „Flexible Fundings“. Anders als bei der „Alles oder Nichts – Finanzierung“ ist der Zielbetrag flexibel, das heißt, wenn ihr also nur 50% eures Ziels erreicht, bekommt ihr dennoch alle gesammelten Mittel. Das klingt zunächst einmal sehr reizvoll, ist aber auch mit einem größeren Risiko verbunden, denn wenn ihr nur 30% eures Ziels erreicht und euch entscheidet das Geld zu verwenden, müsst ihr den Film dennoch drehen. Und das am besten ohne große Einschnitte, ihr habt euren Fundern ja nicht irgendeinen Film versprochen.

Negativbeispiele gibt es leider Zuhauf. Sobald die Gefahr droht, dass euer Film nicht das Licht der Welt erblicken wird, gilt es den Schaden zu begrenzen. Vergesst nicht, dass ihr auch beim Crowdfunding nicht frei von Haftung bleibt, wenn ihr das Geld anderer Leute ins Spiel bringt. Ein Crowdfunding ist nämlich keinesfalls eine Schenkung, sondern ein ganz normaler Kaufvertrag mit zeitversetzter Lieferung.

 

4. Das Timing

Timing ist crucial! Was nach einer abgedroschenen Phrase klingt, ist in seiner Wichtigkeit nicht zu unterschätzen. Dabei gilt es besonders auf zwei Dinge zu achten:

1. Stehen Feiertage vor der Tür?
An Weihnachten braucht man oftmals jeden Cent. Wer seine Kampagne im Dezember beginnt, darf sich nicht wundern, dass die finanzielle Unterstützung ausbleibt. Auch die Sommermonate sind nicht ganz frei von Risiko, einen Strandurlaub gibt es schließlich nicht umsonst.

2. Bekomme ich Konkurrenz?
Ebenfalls zu beachten gilt es, ob und welche anderen Kampagnen derzeit laufen oder in den Startlöchern stehen. Konkurrenz mag gut für das Geschäft sein, für das Crowdfunding ist es aber Gift. Wenn mehrere Kampagnen nebenher laufen, bleibt immer mindestens eine auf der Strecke. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass alle Kampagnen Einbußen verzeichnen werden.

 

5. Das Konzept

Ganz zum Schluss das Offensichtliche: Ob und wie erfolgreich eurer Crowdfunding wird, hängt natürlich nicht zuletzt von eurer Idee und der Konzeption ab. Hierbei schließt sich dann der Kreis, denn auch hier spielt dann auch die in 1. angesprochene Zielsetzung und Selbsteinschätzung eine wichtige Rolle.
Habt ihr vor einen Found Footage-Film zu drehen? Dann seid euch bewusst, dass diese Idee nicht unbedingt neu ist. Hinzu kommt, dass es schwieriger wird, potentiellen Interessenten zu erklären, für was ihr einen Zielbetrag braucht, der über einem niedrigen vierstelligen Betrag liegt. Wer also hofft mit einem kostengünstigen Konzept ein paar Euros mehr als notwendig einzunehmen, der wird schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Doch auch gänzlich neue Ideen habe es nicht immer leicht: Ihr habt ein völlig neues Konzept, das leider auch entsprechend kostenintensiv ist? Dann sollte ihr euer Möglichstes tun, um den Interessenten klar zu machen, dass hier etwas Revolutionäres im Anmarsch sein könnte. Auch die beste Idee braucht eine Zielgruppe und wer hofft, dass er leichtes Spiel haben wird, nur weil sein Konzept „fancy“ ist, wird ebenfalls schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

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Quelle: Kickstarter | Pieces of Talent

Das musste auch Joe Stauffer erfahren, der mit „Pieces of Talent“ einen einzigartigen “Beautiful Horrorfilm“ drehte, der sogar von nicht wenigen Fans als einer der besten Independentfilme aller Zeiten gefeiert wird. Während Stauffer auf Kickstarter für „Pieces of Talent“ immerhin beachtliche 8300 USD einnehmen konnte, hatte er bei der Fortsetzung „A Missing Pieces“ leider weit weniger Glück. Die Kampagne floppte und Stauffer verschwand frustriert von der Bildfläche.

Bei der Konzeption ebenfalls nicht zu vergessen, ist die Vermarktung. Eure Kampagne kann noch so attraktiv sein, doch was nützt es euch, wenn kein Mensch davon etwas mitbekommt? Wie schon bei der Preisgestaltung ist es auch hier hilfreich, sich davor ein paar Gedanken gemacht zu haben. Reicht es aus, eure Kampagne bei Facebook zu teilen, weil ihr 5000 Freunde habt? Gibt es Websites, die vielleicht einen Artikel über euer Projekt schreiben würden? Oder lohnt es sich vielleicht sogar, wenn ihr etwas Geld in die Hand nehmt, um eure Reichweite zu erhöhen?

Als Musterbeispiel könnte man abermals „American Guinea Pig – Bouquet of Guts and Gore“ nennen. Nicht, weil der Film so unglaublich kreativ wäre. Im Gegenteil: Das Konzept war äußerst simpel, aber effektiv: Eine berühmt-berüchtigte, japanische Filmreihe aufgreifen und diese in die Gegenwart transportieren. Gepaart mit haufenweise SFX, entstand ein Film, der zielgruppengerichteter nicht hätte sein können. Biro, der mit seinem Label „Unearthed Films“ bereits eine recht große Reichweite genoss, tat sich mit Filmemacher und Spezialeffektprofi Marcus Koch und dem, hierzulande eher unbekannten, Rapper „Eight“ zusammen. In Kombination mit kontroverser Berichterstattung war ihm eine große Reichweite gewiss.

 

Einfach geht anders

Die Schwarmfinanzierung erscheint auf den ersten Blick kinderleicht: Ein paar Zeilen schreiben, attraktive Perks ausdenken, einen Zielbetrag tippen und die Füße hochlegen. Dass die Realität leider völlig anders aussieht, zeigen dutzende kläglich gescheiterte Kampagnen. Crowdfunding ist längst nicht mehr das simple Finanzierungstool, das die Geldsorgen über Nacht verschwinden lässt. Das Angebot übersteigt die Nachfrage bei weitem und immer mehr Profis machen sich diese Art der Finanzierung zu Nutze, um ihr Eigenrisiko zu senken. Wer heutzutage die Chance auf ein erfolgreiches Crowdfunding haben möchte, kommt nicht drum herum, sich mit der Materie zu beschäftigen. Eine Professur ist glücklicherweise noch nicht notwendig, wer aber keine Lust hat, sich zumindest ein paar BWL- und Marketinggrundlagen anzueignen, der wird in der Masse der Kampagnen schnell untergehen. Oder er hat ein revolutionäres Konzept. Das funktioniert auch. Machmal.

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