Undergrounders: SCRIPT von Piero Cannata

 

Es steht außer Frage, welchen Einfluss das italienische Horrorkino der 60er, 70er und 80er Jahre hatte, aber leider auch wie wenig sich danach tat.

Umso mehr freut es uns, dass wir mit SCRIPT einen italienischen Beitrag auf dem Thrill & Kill – Festival haben, der alles mitbringt, was man erwarten darf: Da schimmern hier und dort bekannte und beliebte Elemente eines Giallo durch, insgesamt wurde SCRIPT aber eine ganz klassische Gruselstory, die auch um Halloween herum Spaß macht.
Allerdings bringt der etwa achtminütige Kurzfilm von Piero Cannata nicht nur Bestandteile verschiedener Subgenres zusammen, er funktioniert auch auf mehreren Ebenen.

Inhalt:
Hier treffen wir zwei Drehbuchautoren (Daniele Marotta, Monica Zanforlin), die zusammen eine Horrorgeschichte entwickeln. Draußen tobt ein Gewitter, was schon mal ein guter Anfang ist, aber was braucht es noch? Killer-Clowns? Flackerndes Licht? Seltsame Geräusche vom Dachboden? Oder die Story einer weiteren Schriftstellerin, die angeblich einst im Haus lebte?SCRIPT_piero cannata

Neben unterhaltsamen Schauereffekten braucht es nur zwei Schauspieler, die sich in den Rollen der Schreiberlinge zu Höchstleistungen anstacheln. Ansonsten lebt SCRIPT primär von Genrewissen und guten Ideen, ist sich aber auch nicht zu schade, hier und da die Makeup-Abteilung zu rufen.

Nicht nur verschwimmen bei SCRIPT die Grenzen zwischen Fantasie und Realität, denn man weiß nie, ob man sich gerade in der Fantasie eines der beiden Autoren befindet. Der Kurzfilm enthält darüber hinaus noch eine Meta-Ebene, so dass man einschätzen kann, dass klischeehafte Elemente wie eine unruhige Glühbirne immer mit einem Augenzwinkern zu betrachten sind…oder sind es sogar zwei Meta-Ebenen?

In der Form freuen wir uns auf weitere Beiträge aus Italien!

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