Undergrounders: OUT THERE – Kurzfilm von Randal Plunkett

„Some Things Are Best Left Forgotten“, dieser Satz steht auf der DVD zu Randal Plunketts Kurzfilm OUT THERE, in dem es darum geht, die Wahrheit über das Geschehene ans Licht zu bringen. Doch, was ist, wenn die Erinnerung an etwas so schmerzlich ist, das es lieber für immer im Vergessenen bleiben sollte?

Ein junger Mann erwacht mitten im Wald, er scheint orientierungslos zu sein und Blut tropft von seinem Schädel. In kurzen Sequenzen erinnert er sich an seine Freundin und verschiedene Szenen aus der Beziehung der beiden. Was ist geschehen? Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen und die ganze Situation, in der sich der Protagonist namens Robert befindet, wird immer abstruser. Wir begleiten Robert auf seiner Suche und erfahren, dass ihm und seiner Freundin Jane etwas passiert ist, das nachhaltig zu seiner jetzigen Situation beigetragen hat. In kurzen Einblendungen erfahren wir mehr über die Beziehung der beiden, umso tragischer empfindet der Zuschauer das Schicksal von Robert.

Regisseur Randal Plunkett geht sicher nicht ohne Hintergedanke so intensiv auf seine Hauptcharaktere ein, der Film hat zwar nur eine Laufzeit von 15 Minuten, aber diese Zeit reicht auch völlig aus, um eine kleine feine Beziehungskiste auf die Beine zu stellen, in dem der Zuschauer ein gewisses Mitgefühl für den einsamen Herrn im Wald aufbaut. Die Horrorelemente in OUT THERE sind gezielt eingesetzt und kommen so natürlich genau im richtigen Moment. Unterlegt ist das Ganze mit einer Melodie, die die Spannung aufbaut.

Dass die Darsteller Conor Marren und Emma Eliza Regan wahrscheinlich nicht das erste Mal vor einer Kamera gestanden haben, sieht man dem Ergebnis an.

Fazit: Schöne Bilder und ein gut gemachter Kurzfilm mit liebe zum Detail. Wir sind gespannt, was Regisseur Randal Plunkett mit etwas mehr Budget aus dem Hut zaubern würde.

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