Review: JOHN DIES AT THE END (2012)

BEWERTUNGEN:
Redaktion: 7

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7.4/10 (36)

Darsteller: Chase Williamson, Rob Mayes, Paul Giamatti
Regie: Don Coscarelli
Drehbuch: Don Coscarelli
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John stirbt am Ende? Normalerweise spoilern Filmtitel nicht, JOHN DIES AT THE END ist aber auch kein normaler Film. Der Film ist das neueste Werk von Don Coscarelli, der für BUBBA HO-TEP und die PHANTASM / DAS BÖSE-Filme verantwortlich war und nun eine Mischung aus diesen Werken und vielen anderen erschaffen hat.

„Sojasauce“ nennt sich die neue Droge, die den Konsumenten erlaubt durch Raum und Zeit zu reisen, aber wenn sie zurückkehren sind viele nicht länger menschlich. So entwickelt sich eine Invasion der gesamten Erde, der sich ausgerechnet die beiden Loser Dave und John entgegenstellen sollen.

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Davon berichtet Dave einem zunächst ungläubigen Journalisten und während der sich langsam davon überzeugen lässt, dass die unglaublichen Ereignisse der Wahrheit entsprechen, verknoten sich bei dem nicht minder ungläubigen Zuschauer die Gehirnwindungen.

Einerseits ist JOHN DIES AT THE END leichte Kost, die Spaß macht und an Filme wie BILL UND TEDS VERRÜCKTE REISE DURCH DIE ZEIT erinnert, andererseits ein (w)irrer Drogentrip, bei dem man den Bildschirm keine Sekunde aus den Augen lassen sollte und entweder stocknüchtern oder ebenfalls auf Sojasauce sein muss, um zu vermeiden, dass einem auf halber Strecke der Schädel explodiert.

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Was Coscarelli oder auch David Wong, der die Story lieferte, bei der Umsetzung von Film und Buch zu sich nahmen, ist nicht überliefert, aber man darf wohl sagen, dass die Gehirne der beiden ein paar Pferdestärken haben, die gewöhnlichen Menschen nicht zur Verfügung stehen und fast noch bewundernswerter ist es, dass es noch Produzenten gibt, die in Zeiten der Angepasstheit für solchen Unfug Geld locker machen.

Leser des Romans vermissen zwar trotzdem diverse Details, die bei der filmischen Adaption verloren gingen, für sich genommen ist der Film aber auch so schon eine Achterbahnfahrt, bei der maßlos übertrieben wird, Hotdogs zu Handys werde, Hunde sprechen, Schnauzbärte ihren Besitzer wechseln, aber auch -gar nicht mal so selten- Splatter aufgefahren wird.

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Sucht man einen aktuellen Vergleich, bietet sich der nicht minder abgedrehte DETENTION auf, ebenfalls im wahrsten Sinne fantastisches Kino und typischer Festivalfilm, dem man kaum vorwerfen kann, berechenbar zu sein. Bei JOHN DIES AT THE END passiert stets das, was am wenigsten Sinn ergibt. Das ist abwechslungsreich, führt aber auch dazu, dass der gesamte Ton des Streifens hin und wieder kippt.

Anhänger eines ordentlichen Mind-Fucks wird’s nicht weiter stören und wenn der Dealer mal wieder im Knast sitzt ist JOHN DIES AT THE END eine gesunde Alternative.

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