Classic-Review: BRAINDEAD (1992)

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Redaktion: 9.0

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8.7/10 (10)

Darsteller: Timothy Balme, Diana Peñalver, Elizabeth Moody, Ian Watkin
Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Peter Jackson, Fran Walsh, Stephen Sinclair
Länge: 99 min uncut, 87 min cut
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 12. August 1993 (Kino)
Sonstiges: Fantasy Filmfest 1992 (Premiere: 30. Juli 1992)
FSK: ab 18
FSK: Beschlagnahmt

„Ihre Mutter hat meinen Hund gegessen!“

 BRAINDEAD beginnt auf der Totenkopfinsel Skull Island (KING KONG lässt grüßen). Der Forscher Stewart McAlden (Bill Ralston) möchte am Ende seiner Expedition einen Sumatra-Rattenaffen nach Wellington transportieren. Er wird jedoch von dem Tier gebissen, woraufhin sein Team ihn umgehend mit Macheten zerstückelt.

Einige Wochen später, als sich unser Hauptprotagonist Lionel (Timothy Balme) heimlich mit seiner Geliebten Paquita (Diana Peñalver) im Zoo trifft, spioniert ihm seine Mutter Vera (Elizabeth Moody) nach und wird dabei von dem Rattenaffe gebissen. In den nächsten Tagen verschlechtert sich ihr Zustand mehr und mehr und schließlich stirbt sie an einer Infektion, die durch den Biss verursacht wurde. Da es sich um einen Zombie-Film handelt, ist es keine Überraschung, dass sie von den Toten aufersteht.

BRAINDEAD: von Rattenaffen, Zombies und Rasenmähern

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Vera infiziert schon bald eine Vielzahl von Bürgern der Stadt und überlässt Lionel das Babysitten und die Pflege eines Hauses voller Zombies. Obwohl das nach Ärger klingt, kommt Lionel mit seinem neuen Lebensstil ganz gut zurecht. Leider kommt Lionels Onkel, Les (Ian Watkins), in die Stadt und entdeckt sein Geheimnis. Er erpresst Lionel, ihm das Haus zu geben, das ihm seine Mutter testamentarisch vermacht hat. Dieser Plan geht nicht lange auf, denn Les wird unvorsichtig und lässt die Zombies aus dem Raum, in dem sie gefangen gehalten wurden. Es liegt nun an Lionel und Paquita, die Zombies loszuwerden und die Kontrolle seiner Mutter über ihn zu beenden.

Der Regisseur Peter Jackson verwendete für BRAINDEAD mörderische Stop-Motion-Animationen, einige der beeindruckendsten praktischen Make-up-Effekte und Animatronics, die bewundernswert gealtert sind. Der schauspielerischen Leistung von Timothy Balme verdanken wir es, dass die Filmhandlung sowohl als verbotene Liebesromanze, als auch als grausam düstere schwarze Komödie funktioniert.

Balme verleiht seiner Rolle zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten: den sanftmütigen, süßen und unschuldigen Narren, der sich in Paquita verliebt, und den rasenden, neurotischen und verstörten Mann, der Dutzende von untoten Kreaturen davon abhalten muss, aus dem Haus seiner Mutter zu entkommen. Diese Darstellung erinnert stark an Tim Roths Rolle als Hotelpagen Ted in FOUR ROOMS.

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Fazit:

Der spielerische und fließende Übergang der Ereignisse von einer aufblühenden Romanze zur unvorhergesehenen Ausbreitung des Virus ist ein Kunststück, das Jackson hier als renommierter Geschichtenerzähler vollbringt. Die sensationellen Grotesken sorgen für ein aufwändig inszeniertes, wunderbar choreographiertes Blutbad, das zu den lustigsten und unterhaltsamsten Horrorfilmen überhaupt gehört und wohl einer der beste Zombiefilme aller Zeiten ist.

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