Review: HOW TO CATCH A MONSTER (2015)

Seit Monaten hör ich immer wieder, dass ich mir unbedingt HOW TO CATCH A MONSTER (im Original: DIGGING UP THE MARROW) ansehen müsse. Interessanterweise kommt die Empfehlung dabei vor allem von Menschen, die sich in irgendeiner Weise selbst als Filmschaffende verstehen. Nun kommt der Film auch in Deutschland endlich auf den Markt und es wird [Weiterlesen…]

Review: UNKNOWN USER (2015)

Wir haben uns in letzter Zeit wiederholt kritisch über Filme aus der Produktionsschmiede Blumhouse geäußert. Klar ist, dass Jason Blums Company vor allem Werke auf die Reise schickt, die vergleichsweise preiswert produziert werden und ein junges Publikum bedienen. UNKNOWN USER, soviel ist schon nach 2 Minuten klar, bildet dabei keine Ausnahme, allerdings ohne lächerlich zu [Weiterlesen…]

Review: THE OPERATOR – EINE MARBLE HORNETS STORY (2015)

Wer heutzutage einen Found Footage – Film dreht, steht unter Generalverdacht Menschen beim Schlafen zu filmen, die gute alte Nachtsichtkamera einzusetzen oder Filmmusik einzuspielen, die dem pseudoauthentischen Werk jede Authentizität raubt. Kurz: es ist nicht leicht einen originellen Found Footage – Horrorfilm zu kreieren und dann muss man sich auch noch fragen lassen, warum man [Weiterlesen…]

Review: DEMONIC – HAUS DES HORRORS (2015)

Nur wo James Wan drauf steht, ist auch James Wan drin? Stimmt, aber manchmal stehen eben auch ruhmreiche Namen auf Covern, ohne dass die erwähnten maßgeblich zum Gelingen des Films beitrugen. Im Falle von DEMONIC könnte man denken, dass der Horrorfilm-Mastermind Wan, der Perlen wie SAW, INSIDIOUS und CONJURING drehte, erneut auf dem Regiestuhl saß, [Weiterlesen…]

Review: DIE PRÄSENZ (2014)

Auf Schloß Hohnau soll ein Poltergeist umgehen. Für Anthropologiestudent Markus ein gefundenes Fressen für eine wissenschaftliche Aufarbeitung und gleichzeitig eine besondere Überraschung für seine Freundin Rebecca, die ihn begleitet. Da Rebecca weder das Ziel kennt, noch auf Grusel steht und auch nichts davon weiß, dass Kumpel Lukas den -vermeintlich- romantischen Ausflug unterstützt, ist die Empörung [Weiterlesen…]

Review: PLAY – TÖDLICHES SPIEL (2014)

Bryan Bertino gehört nicht gerade zu den fleißigsten Filmemachern, sein letzter und einziger Film war aber der bekannte und hochwertige THE STRANGERS (2008), der mit Liv Tyler prominent besetzt war. Solch illustre Namen finden sich in PLAY –TÖDLICHES SPIEL nicht, Home Invasion – Anteile sind aber geblieben…und das im Found Footage – Gewand. Inhalt: Eine [Weiterlesen…]

Review: 5 ZIMMER KÜCHE SARG

Während in den letzten Jahren der Gruselmarkt mit Found Footage – Filmen förmlich überflutet wurde, wurde das verwandte Subgenre Mockumentary nur selten genutzt. Hier klafft also eine Marktlücke und die kann der neuseeländische 5 ZIMMER KÜCHE SARG füllen obwohl er sich eines Themas annimmt, das alles andere als neu ist. Viago, Deacon, Petyr und Vladislav [Weiterlesen…]

Review: YOU ARE NOT ALONE (2010)

Wenn ein Film fünf Jahre lang in der Schublade liegt, bis sich jemand erbarmt ihn zu veröffentlichen ist das selten ein gutes Zeichen. Wenn sich dieser Film dann auch noch in Found Footage – Gewässern tummelt, die in den letzten Jahren durch massive Überfischung leergeangelt wurden, ist eine gewisse Skepsis angebracht. Story: Ginny und Matt [Weiterlesen…]

Review: EXISTS (2014)

Eduardo Sanchez ist wieder da wo er hingehört, im Wald. Dem Horrorgenre war Sanchez zwar immer treu, aber nachdem er mit BLAIR WITCH PROJECT maßgeblich zur Etablierung des Found Footage – Stils beitrug, probierte er mit LOVELY MOLLY oder ALTERED auch andere Formen des Schreckens aus. Erst mit seinem humorvollen Zombie-Found Footage – Beitrag zu [Weiterlesen…]

REVIEW: V/H/S VIRAL (2014)

Mit V/H/S VIRAL geht die beliebte Horror-Anthologie bereits in die dritte Runde. Auffällig ist, dass seit dem erfolgreichen ersten Teil die Anzahl der Segmente etwas geschrumpft ist und zwar von sechs auf vier, plus ein Bonus Segment. Ebenfalls auffällig ist, dass V/H/S VIRAL von der FSK schon ab 16 freigegeben wurde, während V/H/S und V/H/S/2 [Weiterlesen…]

Review: OPEN WINDOWS (2014)

open windows

Es gibt Filme, die man auf keinen Fall sehen will und nach 90 Minuten doch angenehm überrascht ist. Im Fall von OPEN WINDOWS machte ich mir nur ein paar Sorgen um die Synchronisation, die im Hause Maritim Pictures des Öfteren zu locker angegangen wurde und ich kann vorweg nehmen, dass man hier offenbar aus vergangenen [Weiterlesen…]

Review: KATAKOMBEN (2014)

katakomben

Wenn einer weiß wie Found Footage geht, dann John Eric Dowdle. Der hat wohl mehr Filme dieses Subgenres gedreht als jeder andere (Marcel Walz‘ drei RAW-Filme nicht mitgerechnet) und gehört ohnehin zu den unterbewerteten Horror-Regisseuren. Allerdings ist THE POUGHKEEPSIE TAPES nie offiziell erschienen, QUARANTÄNE ansehnlich aber letztlich auch völlig überflüssig und KATAKOMBEN erscheint zu einem [Weiterlesen…]

Review: [REC] (2007)

[rec]

Als [REC] im Jahr 2008 erschien hatte sich Jaume Balagueró bereits einen guten Ruf als Horrorfilm-Regisseur erarbeitet, Werke wie DARKNESS oder FRAGILE fliegen aber bis zum heutigen Tag unter dem Radar. [REC] hingegen schlug auch international ein wie eine Horde Zombies in einem Apartmenthaus und änderte wohl für viele den Blickwinkel auf das spanische Grusel-Kino. [Weiterlesen…]

Review: THE SACRAMENT (2013)

the sacrament

An THE SACRAMENT waren zwei namhafte Horrorfilmer beteiligt, die euch ein Begriff sein dürften. Der erste ist Regisseur Ti West (HOUSE OF THE DEVIL), der andere Eli Roth (HOSTEL), der diesmal als Produzent auftritt. „Viel hilft viel“ sollte man meinen, man durfte allerdings gespannt sein, wie der eigenwillige Indie-Stil Wests mit der gewohnt mainstreamigen Ausrichtung [Weiterlesen…]

Review: MR. JONES (2013)

mr. jones

Langsam aber sicher müssen sich auch die größten Verneiner eingestehen, dass Horrorfilme im Found Footage –  Stil kein schnelllebiger Trend sind, sondern ein Subgenre, das nach wie vor in schöner Regelmäßigkeit Filme auf den Markt bringt. Über deren Qualität lässt sich natürlich streiten, immerhin bringt die spezielle Machart einige Einschränkungen mit sich, die manche Filmemacher [Weiterlesen…]

Review: ACROSS THE RIVER (2013)

Across the river horrorfilme

Die Bedeutung italienischer Horrorfilme ging in den letzten 25 Jahren gen Null. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, dominierte das Wort „billig“ auf jede erdenkliche Weise die einst ruhmreiche italienische Szene. Nachdem der hunderttausendste lahme Zombie von Südtirol nach Sizilien gejagt wurde, war es Zeit für neue Ideen und glücklicherweise ist ACROSS THE RIVER in vielen Belangen [Weiterlesen…]

Review: EVIDENCE (2011)

Found Footage…(noch) angesagt? Oder Schnee von gestern? Dass der vielleicht beste Found Footage Filme des letzten Jahres END OF WATCH war, der zwar hart, aber weder als Horrorfilm noch als Thriller, sondern als Cop-/Ghetto-Milieustudie daherkam, spricht Bände. Zumindest im Düstergenre mangelt es an Ideen und daran ändert auch EVIDENCE nichts. Vier Freunde wollen campen gehen. [Weiterlesen…]

Review: 388 ARLETTA AVENUE (2011)

Wenn einem normalen Paar in einem normalen Haus unter Einsatz von Überwachungskameras seltsame Dinge passieren, wähnt man sich in der Nachbarschaft von PARANORMAL ACTIVITY. Das ist im Falle von 388 ARLETTA AVENUE einerseits korrekt, andererseits weit daneben. Korrekt wegen genannter Elemente, falsch weil dieser Film nichts paranormales zeigt und die meisten Aufnahmen vom Übeltäter und [Weiterlesen…]

Review: MEGAN IS MISSING (2011)

Wer HARD CANDY gesehen hat, weiß, wie es einem Pädophilen gehen kann, der sich das falsche Opfer ausgesucht hat. Schaut man sich MEGAN IS MISSING an, erlebt man ein realistischeres Szenario. Dass der Film wie viele andere Thriller und Horrorfilme für sich in Anspruch nimmt, auf Tatsachen zu beruhen, ist hier nicht nur weitestgehend plausibel, [Weiterlesen…]