Was würdest du tun, wenn plötzlich ein riesiger Octopus mit etwa 2.000 Saugnäpfen an seinen acht Armen beschließt, dass du im Wasser nichts zu suchen hast?
Das Meer hat im Horrorfilm schon viele Gesichter getragen, aber selten eines mit so vielen Armen. DAS GRAUEN AUS DER TIEFE von 1955 war der erste Film, in dem ein Riesenkraken als zentrales Monster eine Stadt angreift, MANTOPUS (2025) der bisher aktuellste. Tentakelartige Kreaturen tauchen immer wieder auf, meist als spektakuläre Nebenbedrohung. Reine Kraken-Filme hingegen sind erstaunlich selten, und wenn, dann meist im B-Movie-Bereich angesiedelt. KRAKEN: ERWACHEN DER TIEFE soll dem Mythos des uralten Meereswesens nun eine neue Bühne geben. Einen ersten Eindruck bekommen wir vom ersten deutschen Trailer, den Splendid Film herausgebracht hat.
Darum geht es in KRAKEN: ERWACHEN DER TIEFE
Eine kleine Gruppe aus Meeresbiologen und Technikern untersucht eine Fischfarm, als mehrere Teenager unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen. Fischerboote verschwinden spurlos, Unterwasserstationen brechen den Kontakt ab, und Sonarmessungen zeigen Bewegungen, die nicht existieren dürften. Auf der Suche nach Antworten gehen sie der Frage nach, ob sich in Norwegens tiefstem Fjord tatsächlich ein legendäres Monster verbirgt. Was sie finden, ist kein Tier im klassischen Sinn, sondern etwas, das älter wirkt als jede bekannte Lebensform.
Wie es heißt, verlässt sich die Produktion statt auf große Namen auf Atmosphäre und Figuren, die nicht als Helden, sondern als Menschen mit sehr begrenzten Optionen gezeichnet sein sollen. Wir sind gespannt.

Der Kraken in diesem Creature-Horror gehört zu der Sorte Monster, die nicht „böse“ sind, sondern dich einfach überleben wie ein Gebirge oder ein Sturm. Sie interessieren sich nicht für dich. In diesem Film sei der Kraken als Naturgewalt mit eigener Logik inszeniert worden – unverständlich, kalt und vollkommen gleichgültig gegenüber menschlichem Leben. Er greift nicht an, weil er will. Sondern weil seine Existenz automatisch zerstört.
Kinostart von KRAKEN: ERWACHEN DER TIEFE
Passend zur Sommerzeit, kommt KRAKEN: ERWACHEN DER TIEFE am 23. Juli 2026 in die Kinos. Ich würde mir gut überlegen, wohin es in diesem Jahr in den Urlaub geht. Zumindest wären die Fjorde Norwegens eine mutige Wahl.
Den Trailer und ein bisschen Biologie gibt´s vorab:
Manche Tintenfischarten haben winzige, gezackte Zähne in den Rändern ihrer Saugnäpfe, um sich besser an Beute festzuhalten.
Nur mal so.
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