PULSE bekommt neues US-Remake | News

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Die beiden Produktionsfirmen Sony’s Screen Gems und die Spyglass Media Group finanzieren und entwickeln gemeinsam eine Neuverfilmung des japanischen Horrorfilms PULSE (KAIRO). Die Vorlage feierte ihre Weltpremiere im Jahr 2001 in der Sektion „Un Certain Regard“ bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und entstand unter der Regie von Kiyoshi Kurosawa.

Für die Inszenierung der anstehenden US-Version wurde der Filmemacher Dave Boyle unter Vertrag genommen. Boyle übernimmt bei diesem Projekt eine Doppelfunktion, da er neben der Regiearbeit auch eine Überarbeitung des bereits existierenden Drehbuchs vornimmt. Der US-Regisseur ist in der Filmbranche insbesondere für seine Arbeiten bekannt, die in Japan spielen oder japanische Charaktere in den Mittelpunkt rücken, wie etwa die Netflix-Serie HOUSE OF NINJAS oder sein früherer Mystery-Thriller MAN FROM RENO.

Den Vertrieb des neuen Projekts im nordamerikanischen Raum wird voraussichtlich über Sony Pictures erfolgen, während die weltweiten Vertriebsrechte zwischen den beteiligten Produktionspartnern aufgeteilt sind. Die offizielle Ankündigung des PULSE-Remakes erfolgte zudem zeitnah zum US-Kinostart von Boyles aktuellem übernatürlichen Horrorfilm NEVER AFTER DARK.

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Erfahrene Leute im Hintergrund

Die erste Drehbuchfassung wurde von Luke Piotrowski verfasst, der durch seine Arbeit an Filmen wie HELLRAISER und THE NIGHT HOUSE bereits reichlich Erfahrung im Genre gesammelt hat. Als Produzenten treten Parker Finn und Jonathan Fass mit ihrer Firma Bad Feeling auf, die parallel auch an einer Neuverfilmung von POSSESSION arbeiten.

Die Vorlage aus dem Jahr 2001 drehte sich um das unheimliche Phänomen, dass Geister das damals noch junge Internet als Portal nutzen, um in die Welt der Lebenden einzubrechen. Das geplante PULSE-US-Remake soll die Geschichte in die Gegenwart transportieren und sich auf eine komplett neue Gruppe von Charakteren konzentrieren. Für Regisseur Dave Boyle schließt sich mit dem Projekt ein Kreis, da er in seiner bisherigen Karriere fast ausschließlich Geschichten inszeniert hat, die in Japan spielen.

Warum das Remake ein schwieriges Erbe antritt

Das japanische Original von Kiyoshi Kurosawa genießt in der Horrorszene einen legendären Ruf. PULSE schaffte es damals, eine zutiefst bedrückende Endzeitstimmung allein durch seine kriechende Atmosphäre, schattige Bilder und die Isolation der Charaktere aufzubauen. Ein einfaches, schemenhaftes Gesicht im Hintergrund reichte aus, um den Zuschauern eine Gänsehaut zu verpassen. Das neue Team steht vor der großen Aufgabe, diese ganz spezielle, psychologische Wirkung in die moderne Ära der allgegenwärtigen Smartphones und sozialen Medien zu übertragen.

Der erste Versuch einer PULSE-US-Adaption aus dem Jahr 2006 scheiterte bei Kritikern und Fans kläglich, da er die subtile Angst des Originals gegen konventionelle Schockeffekte eintauschte. Für die jetzige Neuauflage versprechen die beteiligten Produktionsfirmen Screen Gems und Spyglass jedoch einen deutlich anspruchsvolleren Ansatz, der sich enger an der psychologischen Tiefe des asiatischen Werks orientieren soll.


Das Titelbild wurde mithilfe einer KI erstellt.

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