Review: ELI ROTH’S SOUTH OF HELL (2015) (Serie)

 

 
Overview
 

Darsteller: Mena Suvari, Zachary Booth, Lamman Rucker
 
Regie: Eli Roth, Ti West, Jennifer Lynch und andere
 
Länge: 338 min
 
Veröffentlichung: 02. November 2017 (Heimkino)
 
Verleih/Vertrieb: Tiberius
 
Genre:
 
Land:
 
Freigabe:
 
Bewertung
3.5
3.5/ 10


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Posted 11. November 2017 by

Tief im Süden lebt Maria mit ihrem Bruder David zusammen. Während beide von Geldsorgen geplagt werden, hat David auch ein Drogenproblem und Maria teilt sich ihren Körper mit dem Dämon Abigail. Immerhin, Abigail hilft ihr bei anderen Menschen Exorzismen durchzuführen, doch die Dämonen der Hölle zeigen sich auf verschiedenste Weise  und die Geschwister müssen zusammenhalten, um gegen die Höllenwesen zu bestehen.

An SOUTH OF HELL waren viele bekannte Namen beteiligt. Jason Blum (OCULUS) und Eli Roth (KNOCK KNOCK) als Produzent;  Roth, Jennifer Lynch (CHAINED) und Ti West (THE SACRAMENT) führten bei einigen Episoden Regie und Hauptdarstellerin ist Mena Suvari.

Die kennt man wohl am besten aus AMERICAN PIE und AMERICAN BEAUTY. In den letzten Jahren war sie vor allem fürs Fernsehen aktiv, hat augenscheinlich eine Brust-OP hinter sich und ist auch darüber hinaus erwachsen geworden. Den „Süß“-Bonus vergangener Tage hat sie damit verloren, aber eine gute Schauspielerin ist sie leider nicht geworden.
Damit fällt sie in dieser lieblosen Produktion aber nicht auf.

SOUTH OF HELL will Fans von Serien wie CHARMED oder SUPERNATURAL ansprechen und es ist nicht auszuschließen, dass dies teilweise gelingt. Auch schmerzfreie Eli Roth-Anhänger, die generell nichts hinterfragen dürften zum Zielpublikum zählen.
In Zeiten, in denen TV-Stoffe aber in Kino-Qualität gefertigt werden, kann man damit nur bedingt punkten.

Jede Einstellung wirkt künstlich, die Effekte sind aus einem 90er-Archiv entliehen, es mischen sich dicke handwerkliche Fehler ein und die Figuren bleiben 8 Episoden lang uninteressant, während die Story mühsam vor sich hin plätschert.

Da geht’s dann auch meist mehr um die zwischenmenschlichen Problemchen (Maria und der Nachbarsjunge, Maria und Abigail, Maria und ein Priester, David und die Tochter des Priesters, David und eine verwöhnte Millionärstochter…ihr seht schon worauf das hinausläuft).
Nichts gegen gute persönliche Geschichten, dafür sollte auch im Horror Platz sein, aber hier wird jedes noch so öde Klischee bedient.

Eigentlich schade, denn mit den Möglichkeiten, die die an der Entstehung beteiligten anderenorts bewiesen und der netten Idee einer besessenen Heldin, hätten Filmemacher, die ihrem Produkt mehr Liebe zukommen lassen, durchaus etwas reißen können.

Fazit:
Eindimensionale Charaktere treffen auf grüne Kontaktlinsen, etwas Windmaschine und Kunstnebel.
Oder anders gesagt: die Serie wurde bereits 2015 abgedreht, kommt jetzt erst auf den deutschen Markt und obwohl Serien boomen, spricht niemand von einer 2. Staffel. Es gibt einen Grund.

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