Review: KINGDOM: ASHIN OF THE NORTH (2021)

Kingdom: Ashin of the North: Cover
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Redaktion: 8.0

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Darsteller: u.a. Jun Ji-hyun, Park Byeong-eun, Kim Roi-ha, Kim Si-ah
Regie: Kim Seong-hun
Drehbuch: Kim Eun-hee
Länge: ca 93 Minuten
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 23.07.21
Verleih/ Vertrieb: Netflix
FSK: ab 16

Die südkoreanische Zombieserie KINGDOM erfreut sich auch in unseren Breitengraden großer Beliebtheit. Nach Staffel 1 und Staffel 2 geht es nicht direkt mit der Dritten weiter, sondern mit einem Spielfilm, der etwas über die Ursprünge der geheimnisvollen Seuche erzählt: KINGDOM: ASHIN OF THE NORTH. Die Hauptrolle hat hier die geheimnisvolle Ashin, die wir bereits sehr kurz am Ende der letzten Episode sehen konnten. Regie hat hier, wie auch bei der Serie, erneut Kim Seong-hun übernommen.

Kingdom: Ashin of the North: Ashin in einem vergessenen Schrein

Inhalt von KINGDOM: ASHIN OF THE NORTH

Während das Königreich Joseon von allen Seiten bedrängt wird, droht ein Jagdausflug auf Menschen in einen Krieg auszubrechen. Mittendrin steckt Ashin, die Tochter eines Dorfanführers an der Landesgrenze, der häufig gefährliche Aufgaben für das Königreich erledigt. Als dabei etwas schief geht, er nicht wiederkommt und das ganze Dorf verbrennt, schwört die junge Ashin Rache.

Resümee zu KINGDOM: ASHIN OF THE NORTH

KINGDOM: ASHIN OF THE NORTH bleibt den Grundideen von KINGDOM treu: Schöne und glaubwürdige Kostüme, politisches Kalkül und blutgierige Zombies. Die Mischung hat bisher gut funktioniert und dabei bleibt es auch in dem Spielfilm. Es ist geschickt die Vorgeschichte in einem 93-minütigen Film zu packen und somit in der dritten Staffel direkt die Handlung weiterzubringen und nicht in der Vergangenheit zu verweilen. Viele Rückblicke können eine Geschichte leider recht zäh erscheinen lassen.

Kingdom: Ashin of the North: Ashin übt Bogenschießen

Von der Handlung her braucht KINGDOM: ASHIN OF THE NORTH ein wenig, bis Fahrt aufgenommen wird. Die erste Stunde wird relativ ruhig erzählt und beleuchtet vor allem Ashin. Zwischendrin gibt es immer mal wieder ein paar Momente mit Spannung, wenn beispielsweise ein untoter Tiger angreift. Im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse dann ein wenig und es gibt ein großes Finale, das Lust auf eine weitere Season macht – die muss Netflix allerdings erst noch ankündigen.
Möglicherweise wäre es trotzdem geschickter gewesen, die Spannung auch während der ersten Stunde bereits längerfristig zu halten. Die ruhigen Momente haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, da sie tiefere Einblicke in die Charaktere bieten, könnten aber trotzdem etwas weniger Zeit in Anspruch nehmen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass die Handlung des Films voraussetzt, dass man die Serie vorher schon gesehen hat. Losgelöst von KINGDOM ist der Film relativ schwach, da er hauptsächlich die Herkunft der Zombies, das mysteriöse Kraut und den Charakter von Ashin näher beleuchtet. Alles wichtige Dinge, aber eben nur gemeinsam mit der Vorgeschichte.

Kingdom: Ashin of the North: Ashin steht auf einem Dach

Die allgemeine Qualität der Produktion ist hoch. Nur die CGI-Tiere wirken teils etwas zu künstlich und fallen dadurch negativ auf. Aber die Kulissen und die Kostüme sind weiterhin hochwertig, so dass man sich gut in die mittelalterliche Atmosphäre einfinden kann.
Auch schauspielerisch ist das Niveau weiterhin hoch. Alle Rollen sind gut besetzt, im Gedächtnis bleibt natürlich vor allem Jun Ji-hyun als Ashin.

Alles in allem ist KINGDOM: ASHIN OF THE NORTH eine gelungene Erweiterung zur Serie. Der Film klärt einige Fragen, die offen geblieben sind und beleuchtet die Hintergründe. Allerdings sollte man die beiden Staffeln von KINGDOM gesehen haben bevor man sich dem Spielfilm widmet.

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