News: A24: BACKROOMS Teaser

Backrooms - Creepypasta

A24 bringt eine Spielfilm-Adaption des Internet-Horror-Kurzfilms THE BACKROOMS ins Kino.

„Wenn du nicht aufpasst und in den falschen Bereichen aus der Realität aussteigst, landest du in den Backrooms, wo dich nichts erwartet als der Gestank von altem, feuchtem Teppichboden, der Wahnsinn eines eintönigen Gelbtons, das endlose Hintergrundrauschen von maximal summenden Neonröhren und ungefähr sechshundert Millionen Quadratmeilen zufällig segmentierter, leerer Räume, in denen du gefangen bist. Gott bewahre dich, wenn du etwas in der Nähe herumwandern hörst, denn dann hat es mit Sicherheit auch dich gehört.“

Das Backrooms-Phänomen: Von 4chan-Post zum Kurzfilm

Mit diesem Text begann 2019 auf 4chan eine der erfolgreichsten modernen Internet-Horrorgeschichten. Angehängt war das Bild eines eintönigen Büroflurs. Die Beschreibung traf einen Nerv. Aus einem simplen Forenbeitrag entstand das Creepypasta-Phänomen Backrooms. Nutzer griffen die Idee auf und entwickelten sie weiter. Sie erfanden unterschiedliche „Level“ der Backrooms mit eigenen Regeln, Kreaturen und Überlebensstrategien. Es entstanden Expeditionstagebücher, angebliche Augenzeugenberichte und Survival-Guides.
Die Backrooms wurden damit zu einem Paradebeispiel digitaler Folklore. Eine moderne Geistergeschichte, kollektiv erschaffen, erweitert und mythologisiert. Sie spielt mit der diffusen Angst, irgendwo festzustecken, wo man ganz bestimmt nicht sein sollte.

Ähnlich wie beim Slender Man entstand ein Mythos, der nicht einem einzelnen Autor gehört, sondern vielen.

Richtig explodierte das Phänomen 2022 durch den Found-Footage-Kurzfilm THE BACKROOMS von Kane Parsons. Die minimalistische Inszenierung und die Found Footage Ästhetik stießen auf Begeisterung.
Das Video erreichte inzwischen über 70 Millionen Aufrufe.
Für einen passiven Internetinhalt ist diese Reichweite außergewöhnlich. Die Backrooms schafften den seltenen Sprung von Meme-Kultur zu ernstzunehmendem Horrorstoff.

 

Backrooms - Creepypasta

Warum funktionieren die Backrooms-Geschichten so gut?

Weil sie auf etwas sehr Echtem aufbauen. Die Räume sehen nicht spektakulär aus, sondern banal. Büroflure, Lagerhallen, leere Einkaufszentren, Orte ohne Persönlichkeit. Räume, die eigentlich für Menschen gedacht sind, aber plötzlich menschenlos wirken. Man muss sich nur vorstellen nachts in einem Krankenhaus über die leeren Flure zu laufen. Das erzeugt eine Form des „Uncanny“. Das Gehirn erkennt die Umgebung als vertraut, doch das Gefühl sagt, dass etwas nicht stimmt. Keine Fenster, kein Ausgang, nur endlose Wiederholung.
Eine sehr zeitgemäße Art von Horror. Früher fürchtete man den dunklen Wald. Heute fürchtet man schlecht isolierte Büroräume mit endloser Grundrissplanung. Fortschritt ist wirklich etwas Wunderbares.

Vom YouTube-Mythos zum A24-Kinofilm

Der Erfolg blieb nicht unbemerkt. A24 bringt BACKROOMS als Kinofilm-Adaption auf die große Leinwand.
In der Besetzung stehen unter anderem Chiwetel Ejiofor (VENOM: THE LAST DANCE), Renate Reinsve (HANDLING THE UNDEAD) und Mark Duplass (CREEP).
Der US-Kinostart ist für den 29. Mai 2026 angesetzt. Ein deutscher Starttermin ist bislang nicht bekannt.

Hier ist der neue Teaser von A24. Wer sich für Parsons Kurzfilm interessiert, der Link befindet sich unten.

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