Wenn sich in den letzten Jahren ein Trend im Horror auftat, ist es wohl das Abarbeiten an künstlicher Intelligenz.
Das ergibt Sinn, sind AI / KI doch auch anderweitig in aller Munde.
Statt aber den nächsten freundlichen Roboter loszuschicken, der dann (völlig überraschend) durchdreht, wählt DECIBEL einen anderen Ansatz.
Klar, der Titel deutet es an, es geht um Töne und Musik und weil Suno nicht mehr gut genug ist, findet hier eine Singer-Songwriterin eine technikbegeisterte Produzentin, die versucht den perfekten KI-Algorithmus zu entwickeln.
Kunst trifft auf eiskalte Technik, was soll schief gehen?
Der Konflikt zwischen musikalischer Kunst und kaltem Marketing ist auch im realen Leben nicht neu. Schon Schlagersänger Roy Black haderte seine ganze Karriere damit, dass er eigentlich lieber rockigere Musik machen wollte, aber als Schnulzensänger verkauft wurde.
DECIBEL transportiert solche Ansätze in eine zeitgemäße KI-Thematik.
Gedreht wurde der Film von Zac Locke, der in der Vergangenheit meist als Produzent unterwegs war (BLACK CHRISTMAS, BLOODLINE) und diesmal zusätzlich Regie führt. Bleibt zu hoffen, dass DECIBEL mehr kann als Lockes letztes Werk SANTA ISN’T REAL.
Die Hauptrollen übernehmen Aleyse Shannon (ebenfalls BLACK CHRISTMAS) und Stefanie Estes (SOFT & QUIET).
DECIBEL wird Ende des Jahres auf den US-Markt schallern und es ist gut möglich, dass auch Deutschland bald ein paar Töne davon zu hören bekommt. Einen genauen Termin haben wir aber noch nicht.
Wer weitere Horrorfilme mit viel Sound sucht, wird sicher in unserem Horror für die Ohren – Special fündig







