Skandinavische Horrorfilme sind schon lange keine Exoten mehr. Einen großen Teil hat die COLD PREY-Trilogie dazu beigetragen, in der das typische Thema eines Backwood-Slashers ein neues Setting bekommen hat.
Die Handlung von COLD PREY – EISKALTER TOD
Eine Gruppe junger Menschen macht einen Trip in die Berge, um dort ihrem Hobby, dem Snowboarden, nachzugehen. Dabei kommt es zu einem Unfall und sie suchen Schutz in einem kleinen, scheinbar verlassenen Hotel. Schon der Vorspann ließ uns wissen, dass dort schon in der Vergangenheit einiges passiert sein muss und viele Touristen von ihren Touren nicht zurück kamen.

Nun passiert genau das, was man von einem Horrorslasher erwartet: Es stellt sich heraus, dass sie nicht alleine sind. Die Jagt beginnt und es verliert einer nach dem anderen sein Leben, während die Restlichen versuchen dem großen, bösen Unbekannten mit Spitzhacke zu entkommen.
Dabei die allgegenwärtige Frage: Ist die Freundschaft der jungen Abenteurer groß genug oder geht es jedem am Ende doch nur um die eigene Haut? Denn bei dem Unfall ist einer aus der Gruppe verletzt worden und benötigt die Hilfe seiner Freunde.
Von den Ursprüngen und dem Geheimnis des alten Hotels erfahren wir jedoch nicht besonders viel. Das Augenmerk des Films bleibt auf dem aktuellem Geschehen und lässt nicht viel Zeit um über ein Warum nachzudenken.

COLD PREY ist nicht mehr und nicht weniger als ein Slasher
COLD PREY – EISKALTER TOD (Originaltitel: Fritt Vilt) ist ein Slasher, so wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben. Neu daran ist, wie erwähnt, lediglich die durchaus schöne Kulisse in den eisigen Gebirgen Norwegens, welche uns ein paar beeindruckende Bilder liefert.
Trotz bekannter Handlung, schafft es Regisseur Roar Uthaug jedoch die Spannung in seinem Debütfilm nicht abreißen zu lassen und überzeugt mit gutem Schnitt und passender Musikunterlegung. Auch die bis dato noch recht unbekannten Darsteller machen eine gute Figur. Die Handlungen sind alle stimmig und man muss sich nicht fragen, warum diese oder jene Person jetzt grade genau dies tut. Der Film wagt keine großen Sprünge, sonder setzt auf altbewährtes und liefert eine solide Vorstellung ab.

2008 erschien mit COLD PREY 2: Resurrection ein zweiter Teil und 2011 ein (bisher) finaler dritte Teil COLD PREY 3 – The Beginning. Ein Jahr nach der Fortsetzung kam dann die beliebte Horrorkomödie DEAD SNOW auf den Markt, welcher sich unverkennbar auch durch die COLD PREY Filme hat inspirieren lassen.
Fazit zu COLD PREY – EISKALTER TOD
Hier wurde das Rad zwar nicht neu erfunden, aber es funktioniert immer noch genauso gut!
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FAQ
Was bedeutet der Originaltitel FRITT VILT?
FRITT VILT ist norwegisch und bedeutet sinngemäß „Freiwild
Gibt es Fortsetzungen zu COLD PREY?
Ja – COLD PREY 2: RESURRECTION (2008) setzt unmittelbar nach dem ersten Teil an und spielt größtenteils in einem Krankenhaus. COLD PREY 3: THE BEGINNING (2011) ist ein Prequel, das die Herkunft des Killers beleuchtet und qualitativ leicht abfällt.
Welche Filme sind mit COLD PREY vergleichbar?
COLD PREY steht in der Tradition klassischer Slasher wie HALLOWEEN (1978) und FRIDAY THE 13TH (1980), verleiht dem Genre aber durch das norwegische Bergpanorama und einen ernsteren Ton eine eigene Identität. Vergleichbar ist auch das österreichische THEM (2006).







