DANGER PARK (2021) | Filmkritik

danger park - tödliche safari 2021 - Offizielles Filmplakat
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 4.0

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3/10 (1)

Darsteller: Rebecca Romijn, Philip Winchester, Jerry O'Connell, Isabel Bassett
Regie: M.J. Bassett
Drehbuch: M.J. Bassett, Isabel Bassett, Paul Chronnell
Länge: 98 min
Land: ,
Genre: ,
Veröffentlichung: 15. Oktober 2021 (Heimkino)
Verleih/ Vertrieb: Leonine
FSK: ab 16

Eine Safari ist für viele Menschen ein Traumurlaub.
Einmal im Jeep durch die Steppe Afrikas cruisen und die „Big Five“ des Tierreichs vor die Kamera bekommen.
Aber Hitze, Staub und Malaria sind nicht die einzigen Gefahren, die fernab der Zivilisation lauern.

Die Handlung von DANGER PARK – TÖDLICHE SAFARI

Familie Halsey macht Ferien. Neben Vater Jack und Mutter Lauren, sind die erwachsenen Kinder Noah und Zoe, sowie deren Freund dabei.
Doch wie das in fernen Ländern so ist, nicht alles läuft rund und neben persönlichen Meinungsverschiedenheiten, stellt sich heraus, dass Jacks Job in Gefahr ist und das Budget kleiner ist, als er vorgibt.
Somit spart man sich für einen Ausflug den Guide und zieht auf eigene Faust los. Das ist jedoch keine gute Idee….danger park - das auto der familie ist umgekippt

Landschaftlich ist der Film ein Traum

Das Mindeste was man DANGER PARK positiv anrechnen muss, sind die prächtigen Naturbilder, die er präsentiert. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine amerikanisch-kenianische Koproduktion (übrigens der erste kenianische Film, den wir hier besprechen), es ist dem Werk auch anzusehen, dass auf dem „schwarzen Kontinent“ gedreht wurde.

Leider beginnt es unter der Oberfläche aber etwas zu bröckeln. So wirkt die Familienkonstellation recht konstruiert.
Nicht nur haben Jack und Lauren (bzw. Schauspieler Rebecca Romijn und Philip Winchester) wenig Chemie als Ehepaar, auch der Schwiegersohn in spe passt weder in seine Rolle, noch in den Film.
Dazu gibt es noch etwas Teenagerdrama um Noahs Partner, der allerdings gar nicht mit ist und daher irrelevant. Hier kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Produzenten es für notwendig befanden eine gleichgeschlechtliche Beziehung einzubauen, weil man das eben heute in jedem Film so macht.

danger park - blutiger schrecken auf der safari

Und dann ist da noch Tochter Zoe, die nicht gut auf Vater Jack zu sprechen ist, denn der ist offenbar nicht ihr richtiger Vater, was vor und vor allem IN gefährlichen Situationen ausdiskutiert werden muss.
Schon angeödet? Nicht so schnell!

DANGER PARK scheitert an künstlichen CGI-Tieren

Natürlich hat DANGER PARK mehr zu bieten und die Begegnung mit einer aggressiven Nashornmutter führt nicht nur zu schweren Verletzungen, sondern auch dazu, dass der Van der Familie umkippt.
Das ist natürlich der Punkt, wo das Survival beginnt und so einfach das Ganze angelegt ist, so effektiv hätte es sein können. Quasi als CUJO-artige Story, nur mit Hyänen, Leoparden und Nashörnern.Gestrandet in der kenianischen Wildnis in DANGER PARK

Grundsätzlich ist DANGER PARK nicht langweilig geraten, wofür neben unterschiedlichen Bedrohungen tierischer und menschlicher Art eben auch das exotische Setting beiträgt.
Ein großes Problem stellen aber die augenscheinlich CGI-animierten Tiere dar.
Die sind nicht nur im gleißenden Sonnenlicht, sondern auch relativ lange zu sehen und damit dem zweifelnden Blick des Zuschauers ausgesetzt. Hätten Schatten/Dunkelheit/schnelle Schnitte das ein oder andere Manko kaschieren können, wirken die Tiere durch ein hingebungsvolles Zur-Schau-stellen leider arg künstlich.

Fazit zu DANGER PARK – TÖDLICHE SAFARI

Weder baut man als Betrachter eine Bindung zu den Figuren auf, noch fühlt man sich von den Bedrohungen bedroht….aber als virtueller Reisekatalog lässt sich DANGER PARK gut nutzen.

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FAQ

Wie brutal ist DANGER PARK?

DANGER PARK setzt auf Tier-Attacken durch Nashorn, Leopard und Hyänen sowie schwere Verletzungen, verzichtet aber weitgehend auf expliziten Splatter. Die Spannung entsteht mehr aus der Survival-Situation als aus Gore-Effekten.

Wo wurde DANGER PARK gedreht und wie heißt der Film im Original?

Gedreht wurde in Kenia, was dem Film seine markanten Naturbilder verleiht. Im Original heißt er ENDANGERED SPECIES (2021), Regie führte M. J. Bassett gemeinsam mit Co-Autorin Isabel Bassett.

Lohnt sich DANGER PARK?

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